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Olivenöl in der Kontroverse

Helmut F. Erbersdobler, Kiel, Christian A. Barth, Günther Wolfram, München

Foto: Fotolia
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Der Beitrag kommentiert eine aktuelle Kontroverse und war daher im Heft für unsere Rubrik „Im Fokus“ vorgesehen. Aufgrund der breiten Beachtung in den Medien werden jedoch Beratungskräfte in der Praxis bereits mit dieser Thematik konfrontiert. Daher haben wir dem Thema Raum in unserer Rubrik Ernährungslehre und -praxis eingeräumt.

Wissenschaftliche Forschungsergebnisse und ihre Wiedergabe in der Presse gehen nicht immer konform. Ergebnisse, die einen bestimmten Zusammenhang beispielsweise nur andeuten und weitere unterstützende Forschung benötigen, werden in den Medien gerne vorschnell als bahnbrechende neue Erkenntnis „gefeiert“.

Eine einzige Studie lässt aber selbst bei tadellosem Studiendesign bei vielschichtigen physiologischen oder epidemiologischen Zusammenhängen meist noch keine abschließende Beurteilung zu, denn Methoden und Interpretationen können bei komplexen Zusammenhängen Fehler bergen. Berichte oder Leitlinien wissenschaftlicher Fachgesellschaften beruhen daher stets auf einer ganzen Reihe von Studien, meist gesichtet in so genannten Metastudien. Ein Beispiel einer solchen völlig überzogenen Medienreaktion auf Ergebnisse einer einzigen, dazu noch kritisch zu sehenden Studie, liefert die aktuelle Diskussion um den Gesundheitswert von Olivenöl.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 03/08 ab Seite B 9.

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