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Convenience-Lebensmittel, Teil 1

„Industriekost“ auf dem Vormarsch

Claudia Weiß, Karlsruhe

Industriell (vor)verarbeitete Lebensmittel erleichtern und verkürzen die haushaltsmäßige Zubereitung von Speisen. Dies macht die Produkte insbesondere für Menschen mit Zeitmangel und Ein-Personen-Haushalte sehr beliebt. Auf der anderen Seite haben vor allem stark verarbeitete „Fertiggerichte“ ein schlechtes gesundheitliches Image. Im vorliegenden Teil 1 des Artikels liegt der Schwerpunkt auf Begriffsbestimmungen, Markt und Entwicklung der Convenience-Lebensmittel, im nachfolgenden Teil 2 geht es hauptsächlich um deren Verwendung und Bewertung.

Geschichte der industriellen Lebensmittelfertigung

Die industrielle Lebensmittelproduktion begann in Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts im Zuge der Industrialisierung. Die Bevölkerung wuchs zahlenmäßig stark an und konzentrierte sich allmählich in den Städten. Während bei der Bevölkerung auf dem Land die Eigenversorgung mit Lebensmitteln noch im Vordergrund stand, gewann für die städtische Bevölkerung eine Rationalisierung der Lebensmittelproduktion und des Lebensmittelhandels zunehmend an Bedeutung. So entwickelten sich Lebensmittelläden und später Warenhäuser mit einem begrenzten Warenangebot. Neben Landprodukten und Kolonialwaren spielten dort industriell verarbeitete, insbesondere länger haltbare Lebensmittel eine wichtige Rolle. Für die Entwicklung der Lebensmittelerzeugung waren die Steigerung der Produktivität in der Landwirtschaft, der Aufbau des Eisenbahnnetzes und neue Verfahren der Lebensmittelkonservierung ausschlaggebend.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 06/11 ab Seite B21.

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Weitere Informationen zum Download des Artikels finden Sie hier: Service

DOI: 10.4455/eu.2011.974

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