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Convenience-Lebensmittel, Teil 2

Schnell, bequem, aber auch gesund?

Claudia Weiß, Karlsruhe

Viele Haushalte setzen Convenience-Produkte regelmäßig ein und stehen den Erzeugnissen positiv gegenüber. Andererseits geben Verbraucher in Umfragen an, dass „moderne Produktionstechniken“ die Speisenqualität vermindern und der Einsatz von Zusatzstoffen schlecht für die Gesundheit sei. Teil 2 dieses Beitrags (Teil 1 in Heft 6/2011) befasst sich deshalb mit der Verwendung von Convenience-Produkten, ihren Vor- und Nachteilen sowie ihrer Zusammensetzung.

Verwendungshäufigkeit

Convenience-Produkte haben Einzug in einen Großteil der Haushalte gehalten. Über die Hälfte der Deutschen geben an, manchmal (37 %) oder häufig (16 %) Fertigmahlzeiten zu kaufen, statt selbst zu kochen. Nur 8 % verwenden diese nie. Im internationalen Vergleich entspricht Deutschland weitgehend dem europäischen Durchschnitt. Im asiatischen Raum sind Fertigmahlzeiten noch stärker verbreitet.

Jeweils 77 % der deutschen Haushalte verwenden Soßenbinder, Fertigsoßen in Päckchen und Beuteln sowie Fixprodukte für Fleischgerichte. Regelmäßig mindestens einmal pro Woche kommen diese Produkte bei einem Viertel bis einem Drittel der Haushalte zum Einsatz. Noch höher liegt die Verzehrshäufigkeit bei Gemüsekonserven (Verwenderanteil 87 %) und zubereitetem Tiefkühl (TK)-Gemüse (z. B. Rahmspinat) (91 %), wobei 58 % bzw. 63 % der Haushalte diese Produkte mindestens einmal in 14 Tagen verzehren.

In Bezug auf die Menge nimmt Tiefkühlkost bei den Convenience-Produkten den größten Stellenwert ein. 39,3 kg Tiefkühlkost (ohne Speiseeis) wurden im Jahr 2009 insgesamt pro Person und Jahr verbraucht bzw. 81,2 kg pro Haushalt. TK-Fertiggerichte (Fertig-Mahlzeiten, Pizza und Snacks) haben einen Anteil von 28,2 % am Gesamtmarkt, die Tendenz ist steigend. In der Hälfte der deutschen Haushalte wird mindestens einmal pro Monat TK-Pizza serviert.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 07/11 ab Seite B25.

Die Literatur zu diesem Artikel finden Sie im Internet unter
www.ernaehrungs-umschau.de/service/literaturverzeichnisse/

Den ganzen Beitrag lesen:
Weitere Informationen zum Download des Artikels finden Sie hier: Service

DOI: 10.4455/eu.2011.967

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