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Lösungsbogen EU 10/10: Hunger und Sättigung

10. Welche der folgenden Substanzen gehört NICHT zur Gruppe der katabol wirkenden Neurotransmitter?
á-Melanozyten-stimulierendes Hormon (á-MSH)
Serotonin
Oxytozin
Orexin
1. Warum ist unser Organismus besser gegen Unter- als gegen Überernährung geschützt?
Weil Untergewicht Herz-Kreislauf-Krankheiten fördert.
Weil es in der Menschheitsgeschichte überlebenswichtig war, effektiv Energie speichern zu können, um für die häufigen Notzeiten gerüstet zu sein.
Weil Übergewicht gesünder ist als Untergewicht.
Weil die physiologische Steuerung der Nahrungsaufnahme insbesondere über den Hunger erfolgt, Sättigungssignale gibt es keine.
2. Welche Faktoren können die Nahrungsaufnahme auslösen bzw. steigern? Nur in einer der folgenden Aufzählungen sind ALLE genannten Faktoren richtig.
sensorische Reize, homöostatische Hungersignale und das Hormon Ghrelin
sensorische Reize, klassische Konditionierung und das Hormon Cholecystokinin (CCK)
homöostatische Hungersignale, ein hoher Proteingehalt der Nahrung und das Hormon GLP-1
efferente Signale aus dem Großhirn und das Aussehen der Speisen
3. Welche Aussage trifft zu? Die Nahrungsauswahl wird insbesondere …
über erlernte Vorlieben und Abneigungen gesteuert.
über angeborene Vorlieben und Abneigungen gesteuert.
durch das Wissen über den Nährstoffgehalt des Essens gesteuert.
über intestinale Hormone gesteuert.
4. Welches der nachfolgend aufgeführten Hormone bewirkt KEINE Verzehrshemmung?
Cholecystokinin (CCK)
Amylin
Ghrelin
Glukagon-like peptide-1 (GLP-1)
5. Welche der folgenden Aussagen zum adipogenen Effekt einer fettreichen Ernährung trifft NICHT zu?
Fettreiche Speisen besitzen meist eine hohe Energiedichte.
Aus der Nahrung stammendes Fett wird verzögert oxidiert und deshalb primär gespeichert.
Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger, fettreiche Speisen schmecken deshalb oft gut und werden bevorzugt ausgewählt.
Fettsäuren im Darm führen zu einer verminderten Freisetzung von Sättigungshormonen.
6. Welche der folgenden Mechanismen/Substanzen führen zu Sättigung?
1. Anwesenheit von Nahrung im Verdauungstrakt
2. Magendehnung
3. intestinale Hormone
4. Ausschüttung von Cortison und Adrenalin
5. Ausschüttung von Insulin und Glukagon
Die Antworten 1, 2 und 3 sind richtig.
Die Antworten 1, 2, 3 und 5 sind richtig.
Die Antworten 2, 3, 4 und 5 sind richtig.
Alle Antworten sind richtig.
7. Welche Aussage trifft zu? Adipositassignale sind …
die ersten Anzeichen einer beginnenden Insulinresistenz bei Übergewicht.
im Blut zirkulierende Signalmoleküle, welche die Größe der Fettdepots ans Gehirn melden.
chronisch erhöhte Blutkonzentrationen von intestinalen Hormonen.
afferente Nervensignale.
8. Was genau ist die Funktion von Leptin im Rahmen der Energiehomöostase?
Ein Absinken des Leptinspiegels im Blut signalisiert dem Gehirn einen drohenden Energiemangel.
Ein Anstieg des Leptinspiegels im Blut signalisiert Hunger.
Leptin bereitet den Organismus auf die baldige Ankunft von Nährstoffen vor.
Leptin ist ein Gegenspieler zum Insulin, indem es die Nährstoffaufnahme in die Gewebe hemmt.
9. Welcher der folgenden Hirnteile hat nach dem derzeitigen Wissensstand NICHTS mit der Steuerung von Hunger und Sättigung zu tun?
die Amygdala
der Hypothalamus
das Kleinhirn

der Nucleus tractus solitarii

10. Welche der folgenden Substanzen gehört NICHT zur Gruppe der katabol wirkenden Neurotransmitter?
á-Melanozyten-stimulierendes Hormon (á-MSH)
Serotonin
Oxytozin
Orexin

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