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Im Fokus: Genomforschung – Vom adipösen Phänotyp zum adipösen Genotyp

Manfred James Müller, Kiel

Für aussagekräftige Untersuchungen der genetischen Grundlagen von Übergewicht sollten die Merkmalsdefinitionen „Körpergewicht“ oder „Metabolisches Syndrom“ überdacht werden. Foto: Fotolia/PeJoZur Bedeutung bisheriger Erkenntnisse bevölkerungsweiter Genomforschung zum Thema „Adipositas und Metabolisches Syndrom“.

Unser Körpergewicht ist anteilig genetisch bestimmt. Die Heritabilität (= Anteil der genetischen Varianz an der gesamten Varianz des Phänotyps) des BMI bzw. der subkutanen Fettmasse wurde in Familienstudien auf 5 bzw. 35 % berechnet. Allerdings sind die genetischen Grundlagen von Übergewicht und Adipositas heute nicht genau bekannt. In den zurückliegenden Jahren hat es eine große Zahl wissenschaftlicher Untersuchungen zur Genetik der Adipositas gegeben.

In den ersten Monaten dieses Jahres sind alleine drei große Veröffentlichungen in Nature Genetics erschienen. Diese Daten umfassen die Ergebnisse der bevölkerungsweiten Genotypisierung in Island sowie auch der fortlaufenden Forschung auf diesem Gebiet der französischen Arbeitsgruppe um Philippe FROGUEL. Die aktuellen Analysen zeigen nun für eine Vielzahl von Genvarianten anteilig geringe Effekte auf den BMI, welche sich in Gewichtsunterschieden pro Allel von 173– 954 g umrechnen lassen.

Lesen Sie hierzu auch den Kommentar : "Gar nicht so einfach" unter
www.ernaehrungs-umschau.de/themen/wissenschaft_aktuell/

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 09/09 ab Seite 514.

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Weitere Informationen zum Download des Artikels finden Sie hier: Service

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