HomeHome   SitemapSitemap   KontaktKontakt   MediadatenMediadaten   DatenschutzDatenschutz   ImpressumImpressum  
Home

Start

Wissenschaftliche Qualität ist uns wichtig, mehr zum Peer Review Verfahren ...


News News
Editorial Editorial
Wissenschaft aktuell Wissenschaft aktuell
Online-Fortbildung Online-Fortbildung
Ernährungslehre Ernährungslehre
Mitteilungen Mitteilungen
Basiswissen Basiswissen
Weiterbildung Weiterbildung
Kurz & bündig
Im Fokus Im Fokus
Medien Medien
Summaries Summaries
Nutzung Archiv Nutzung Archiv
Inhaltsverzeichnisse Inhaltsverzeichnisse
Jahresinhaltsverzeichnis Jahresinhaltsverzeichnis

Fortbildung & Seminare
Wie geht das? Wie geht das?
Sammeln Sie Punkte Sammeln Sie Punkte
Zu schwer oder zu leicht? Zu schwer oder zu leicht?
Monatsthema Monatsthema
Aktuelle Fortbildung Aktuelle Fortbildung
Vergangene Fortbildungen Vergangene Fortbildungen
Absolvierte Fortbildungen Absolvierte Fortbildungen

NewsThemenArchivTermineFachbücherServiceAboAnzeigen
 

Neuer Ansatz zur Behandlung von Leberkrebs

Tübinger Forscher wollen tumorspezifischen Impfstoff gegen Leberkrebs entwickeln. Foto: BilderboxAn der Entwicklung eines therapeutischen Impfstoffes zur Behandlung von Leberkrebs arbeiten zur Zeit Wissenschaftler um Prof. Dr. Hans-Georg RAMMENSEE vom Interfakultären Institut für Zellbiologie (IFIZ) der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Derzeit gibt es nach der chirurgischen Entfernung von Lebertumoren keine erfolgreiche begleitende Therapie, die ein mögliches Wiederauftreten des Krebses verhindert. Chemotherapeutische Ansätze wirken kaum.

Krebszellen unterscheiden sich von normalen Zellen durch bestimmte Veränderungen, die zum Beispiel durch Mutationen in der Erbsubstanz hervorgerufen werden. Das Immunsystem kann diese Veränderungen erkennen. Bei den meisten Krebserkrankungen erfolgt jedoch keine oder nur eine unzureichende Immunreaktion des Körpers gegen den Tumor, da sich Krebszellen gegen die körpereigene Immunabwehr mit einer Reihe von Gegenmaßnahmen wehren können.

Auch Leberkrebs wird durch Mutationen ausgelöst. Die genetischen Veränderungen sind bei den Patienten individuell verschieden. Bisher galt es als unmöglich, die mutierten Peptide für jeden einzelnen Patienten zu ermitteln und für therapeutische Zwecke einzusetzen. Ziel der Tübinger Forscher ist nun, die Veränderungen jeweils individuell zu identifizieren und als Krebsantigene zu nutzen, um einen tumorspezifischen Impfstoff herzustellen. Für jeden Patienten wird dann eigens eine Zusammenstellung der in seinen Krebszellen veränderten Peptide hergestellt, mit denen er individuell immunisiert wird. Dadurch werden die Krebszellen für das Immunsystem sichtbar und können bekämpft werden.

Daneben soll auch nach mutierten oder anderweitig veränderten Peptiden gesucht werden, die in mehr als nur einem Krebspatienten relevant sind. Mithilfe eines Cocktails aus derartigen veränderten Proteinen ließe sich dann ein bei vielen Patienten anwendbarer Impfstoff gegen Leberkrebs herstellen. An den Forschungen sind weitere Einrichtungen aus Tübingen beteiligt: die Universitätsklinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie, das Institut für Pathologie und die Medizinische Genetik. Sie werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit mehr als 1 Mio. € unterstützt. Die klinische Prüfung, also die Impfung der ersten Patienten, wird frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2012 beginnen. Quelle: Informationsdienst Wissenschaft 15.02.2010

Den Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 07/10 auf Seite 356, weitere Kurzberichte ab Seite 348.

zurück

Nach obenNach oben   Druckversion Druckversion


Aktuelle Ausgabe
Aktuelle Ausgabe

  InhaltsverzeichnisInhaltsverzeichnis
  Ältere AusgabenÄltere Ausgaben

Login
Login für Abonnenten und Teilnehmer der Online-Fortbildung.
Benutzername/
Login-Nummer:
Passwort:
  Passwort vergessen?Passwort vergessen?
  RegistrierenRegistrieren