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Frühjahrsfachtagung der DGE-Sektion Niedersachsen / 11. DGE-BW-Forum Kräuter und Gewürze

„Appetit auf Leben! Besser essen im Alter“ - Frühjahrsfachtagung der DGE-Sektion Niedersachsen in Hannover; 11. DGE-BW-Forum Kräuter und Gewürze in Hohenheim.

 

„Appetit auf Leben! Besser essen im Alter“ Frühjahrsfachtagung der DGE-Sektion Niedersachsen in Hannover

Am 7. März 2012 veranstaltete die DGE-Sektion Niedersachsen in Kooperation mit dem Institut für Ernährungspsychologie der Universität Göttingen eine Fachtagung zum Thema „Appetit auf Leben! Besser essen im Alter“. Sektionsleiter PD Dr. med. Thomas ELLROTT und Ministerialdirigentin des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums Heidemarie HELMSMÜLLER begrüßten rund 150 Teilnehmer.

(v. l.): Sigrun KEHRER, Heidemarie HELMSMÜLLER, Prof. Ulrike ARENS-AZEVÊDO, Ulrich KUHNT, PD Dr. Thomas ELLROTT, Prof. Dr. Ulla WALTER. © DGE
(v. l.): Sigrun KEHRER, Heidemarie HELMSMÜLLER,
Prof. Ulrike ARENS-AZEVÊDO, Ulrich KUHNT, PD Dr. Thomas
ELLROTT, Prof. Dr. Ulla WALTER. © DGE

Die Vortragsreihe eröffnete Prof. Dr. Ulla WALTER vom Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der medizinischen Hochschule Hannover mit dem Thema „Aktiv und gesund altern – Möglichkeiten und Herausforderungen“. Bewegung ist besonders ausschlaggebend für ein gesundes Altern. So sollte, laut WALTER, in der Gesundheitsförderung Bewegung als erste präventive Maßnahme durchgeführt werden. Des Weiteren spielt die gesundheitliche Verfassung in den mittleren Lebensjahren eine wichtige Rolle. Je geringer die Risikofaktoren in dieser Lebensphase ausgeprägt sind, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, ein hohes Alter zu erreichen.

Antje Wiemann, DGE-Sektion Niedersachsen


11. DGE-BW-Forum Kräuter und Gewürze in Hohenheim

Das Thema „Kräuter und Gewürze“ ist derzeit in Buchhandlungen so präsent wie nie. Mit dieser Feststellung begrüßte Prof. Dr. med. Stephan C. BISCHOFF, Universität Hohenheim, die 350 Teilnehmer zur Veranstaltung der Sektion Baden-Württemberg der DGE e. V. am 22. März 2012 in Hohenheim. „Ohne die kleinen Zutaten wäre so manche Speise ungenießbar“, ergänzte Carola RUMMEL vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

Gesundheitsfördernde Wirkungen von Kräutern und Gewürzen sind weniger gut untersucht.
Gesundheitsfördernde
Wirkungen von Kräutern
und Gewürzen sind weniger
gut untersucht.

„Im Anfang war das Gewürz“, so lässt sich manche Episode der Geschichte am besten beschreiben, sagt die Historikerin Dr. Manuela MAHN. Cassia-Zimt war das erste Gewürz, das über weite Strecken gehandelt wurde. Im alten Rom wurde er als Räucherweih für die Götter benutzt und erreichte unvorstellbare Preise. Generell bot die Verwendung von Gewürzen eine Möglichkeit, den gehobenen sozialen Status darzustellen; folglich waren bis ins Mittelalter die Speisen der Reichen völlig überwürzt. Seit Ende des 8. Jahrhunderts bauten Mönche gezielt Heilkräuter an und verarbeiteten sie zusammen mit exotischen Gewürzen zu Heilmitteln. Ab dem 15. Jahrhundert übernahmen zunehmend die Apotheker diese Funktion, mit Pfeffer als einem der wichtigsten Heilmittel.

Stefanie Böhringer, Prof. Dr. Peter Grimm, DGE-BW e. V.

 


Die vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 06/12 von Seite 340 bis 341.

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