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Fisch: Gefährdete Arten beim Einkauf meiden

Foto: Fotolia
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(aid) Fische sind nicht nur lecker, sie liefern zudem wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Einige Fischarten wie Hering, Makrele und Lachs enthalten außerdem wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Daher sollte auch mindestens einmal die Woche Fisch auf dem Speiseplan stehen. Wer beim Einkauf auf das blaue Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) achtet, kann bewusst einen umweltverträglichen Fischfang unterstützen, erklärt die Umweltstiftung WWF Deutschland.

Drei Viertel der kommerziell genutzten Fischbestände weltweit sind entweder überfischt oder werden bis an ihre Grenzen beansprucht. Auch Beifänge und zerstörerische Fangmethoden beeinträchtigen das ökologische Gleichgewicht der Meere. Jeder Einzelne kann laut WWF durch einen bewussten Einkauf von Fisch und Fischprodukten einen Beitrag zum Erhalt der Bestände leisten. Denn die Nachfrage regelt das Angebot.

Empfehlenswerte Produkte sind beispielsweise der Alaska Seelachs, Alaska Wildlachs, Hering und Seehecht mit dem MSC-Siegel. Auch Forellen aus europäischer Zucht sowie wilder Hering und Seelachs aus dem Nordostatlantik – noch ohne MSC-Siegel – sind eine gute Wahl. Meiden sollten Fischliebhaber dagegen wilden Kabeljau, denn die Bestände sind stark gefährdet. Auch auf den Genuss von Rotbarsch, Scholle, Seezunge und Dornhai sollten Kunden aus Gründen der Umweltverträglichkeit verzichten.
Weitere Informationen zum ökologischen Fischkauf gibt der WWF-Fischführer (Stand: 2006). 
(19.12.07)

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