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Algen als gesundes Meeresgemüse

Bild: © ExQuisine/Fotolia.com
Bild: © ExQuisine/Fotolia.com

(aid) In der deutschen Küche sind Algen nur selten auf dem Speiseplan zu finden. Dabei ist das Meeresgemüse kalorienarm und enthält viele Vitamine und Mineralstoffe.

Besonders bekannt ist Nori (Porphyra tenera), die zur Ummantelung von Sushi verwendet wird und einen leicht süßlichen Geschmack hat. Zur Herstellung der hauchdünnen Blätter wird die japanische Rotalge zerkleinert, gepresst, getrocknet und geröstet. Nori kann auch in Salaten, Fisch- und Gemüsesuppen, Reis und Omelette verwendet werden. Die Braunalgen Kombu (Saccharina japonica) und Wakame (Undaria pinnatifida) schmecken als Gemüsebeilage zu Fisch und Meeresfrüchten oder im Salat. Wakame wird als Zutat für die bekannte Miso-Suppe mit Tofu verwendet – ein japanisches Nationalgericht. Aus Wakame und Kombu kann mit Bohnen, Erbsen oder Linsen einen bunten Gemüseeintopf zubereitet werden. Durch die enthaltene Glutaminsäure werden die Hülsenfrüchte weicher und damit leichter verdaulich.

Algen sind meist als Trockenware in Asialäden erhältlich. Vor der Zubereitung müssen sie einige Zeit eingeweicht werden. Da Meeresalgen oft sehr jodhaltig sind, sollten sie nur in Maßen verzehrt werden. Quelle: aid infodienst, Pressemeldung vom 29.02.2012 (21.03.12)

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