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Die Ernährung des gesunden Säuglings

Ute Alexy, Dortmund

Foto: Fotolia
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Gesunde Ernährung ist in jedem Alter wichtig. Bei der Säuglingsernährung, also der Ernährung im ersten Lebensjahr, müssen die besonderen Bedürfnisse von Säuglingen berücksichtigt werden, z. B. der relativ hohe Energiebedarf, die teilweise noch unreifen Verdauungs- und Ausscheidungsfunktionen und die neuromotorische Entwicklung. Darüber hinaus hat schon die Ernährung im ersten Lebensjahr eine präventivmedizinische Bedeutung. Besonders umfassend wurden die Auswirkungen des Stillens untersucht. Studien zu den möglichen langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen von Zeitpunkt und Zusammensetzung der Beikost sind dagegen selten.

Vom Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) wurde Anfang der 90er Jahre der „Ernährungsplan für das 1. Lebensjahr“ entwickelt, in dem

■ die ernährungs- und entwicklungsphysiologischen Anforderungen im Säuglingsalter,
■ die Daten zur optimalen Dauer des ausschließlichen Stillens,
■ das Angebot industriell hergestellter Lebensmittel für Säuglinge und
■ die traditionellen Ernährungsgewohnheiten in Deutschland berücksichtigt werden.

Eine aus Studien abgeleitete wissenschaftliche „Evidenz“ für den Ernährungsplan, insbesondere für die Einführung der Beikost und den Übergang zur Familienkost, ist zur Zeit nicht möglich, da die verfügbaren Studien meist nur Einzelaspekte der Beikost, z. B. den Einführungszeitpunkt, betrachten. Das FKE hat daher die aktuellen Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr als wissenschaftlichen Beleg herangezogen und die Beikost am Modell der Selbstzubereitung der Mahlzeiten entsprechend gestaltet

Den vollständigen Artikel finden Sie hier oder in Ernährungs Umschau 10/07 ab Seite 588.

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