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Kinderernährung mit optimiX®

Ute Alexy, Kerstin Clausen, Mathilde Kersting

Foto: Fotolia
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In der Kindheit werden die Weichen für einen gesunden Lebensstil im späteren Leben gestellt. Eine gesunde Kinderernährung hat dabei vorrangig das Ziel, ausreichend – aber nicht zu viel – Energie zu liefern, die Versorgung mit essenziellen Nährstoffen sicherzustellen und zur Prävention späterer ernährungsmitbedingter Krankheiten, z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes mellitus, beizutragen. Bei der Umsetzung dieser wissenschaftlich basierten, nährstoffbezogenen Ziele in lebensmittelbezogene Empfehlungen müssen auch praktische Kriterien berücksichtigt werden, z. B. traditionelle Mahlzeitenmuster, typische Geschmacksvorlieben von Kindern und Jugendlichen oder das aktuelle Lebensmittelangebot.

Säuglinge benötigen noch eine besondere Kostform. Der Übergang von der speziellen Säuglingsernährung aus Milch und Brei zur Familienernährung findet gegen Ende des 1. Lebensjahres statt. Während Säuglinge in den ersten Monaten aufgrund ihres hohen Energiebedarfs pro kg Körpergewicht noch bis zu 50 % der Energie aus Fett zu sich nehmen sollen, sinkt dieser Anteil nach einer Übergangsphase im Kleinkindalter (30–40 %) auf 30–35 % ab dem Alter von vier Jahren. Der Anteil von Kohlenhydraten an der Energiezufuhr sollte nach dem Säuglingsalter mehr als 50 % betragen.

Der Proteinbedarf pro kg Körpergewicht sinkt mit abnehmender Wachstumsgeschwindigkeit im Säuglingsalter und bleibt im Kindes- und Jugendalter stabil. Die benötigten Nährstoffdichten, d. h. der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen im Verhältnis zu den Richtwerten für die Energiezufuhr, bleibt vom zweiten Lebensjahr bis ins Erwachsenenalter weitgehend konstant. Für die Lebensmittelauswahl gelten deshalb für Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen dieselben Regeln.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier oder in Ernährungs Umschau 03/08 ab Seite 168.

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