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Pränatale Prägung des Stoffwechsels

Christina Bächle, Clemens Kunz, Gießen, Mathilde Kersting, Dortmund

Neue Erkenntnisse zur Beeinflussung des Metabolischen Syndroms

Foto: Fotolia/Noel Powell
Foto: Fotolia/Noel Powell

Die weltweit zunehmende Prävalenz chronischer Erkrankungen führte zu Überlegungen, dass schon in sehr frühen Phasen der kindlichen Entwicklung die Weichen für spätere Erkrankungen gestellt werden könnten. In diesem Beitrag werden bisherige Studienergebnisse über eine frühkindliche Prägung am Beispiel des metabolischen Syndroms zusammengefasst und mögliche Konsequenzen für die Beratung von Schwangeren aufgezeigt.

Infolge epidemiologischer Beobachtungen entstand schon Anfang der 1990er Jahre die Hypothese, dass ein Reiz oder eine Verletzung während einer kritischen Zeitperiode des Wachstums und der Entwicklung des Fetus Langzeiteffekte auf die Struktur oder Funktion von Geweben und Körpersystemen hat. Dieser Vorgang wird heute als programming (metabolic programming, fetal programming) bezeichnet: Wirkt ein Stimulus, z. B. eine Veränderung in der Nährstoffzufuhr, während eines bestimmten Zeitraums in der Schwangerschaft auf den Fetus oder die Plazenta, kann dies zu zahlreichen Veränderungen im wachsenden Organismus führen.

Dazu zählen strukturelle und funktionelle Veränderungen in Genen, Zellen, Geweben und Organen. Als einfach zugänglicher Indikator für solche Veränderungen wird häufig ein niedriges oder hohes Geburtsgewicht als Folge intrauteriner Unter- oder Überversorgung verwendet.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier oder in Ernährungs Umschau 07/08 ab Seite 428.

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