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Verhaltensmodifikation
Ausgewählte Theorien und Modelle aus der Psychologie
Julia Kugler, Münster
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In der Ernährungsberatung muss gewohntes Verhalten analysiert und neu gelernt werden. Foto: Fotolia/Marin Conic | Erfolgreiche Ernährungsberatung zeichnet sich durch das Erlernen und langfristige Beibehalten einer gesundheitsfördernden Ernährungsweise aus. Klienten müssen hierbei ihr Essverhalten, die Lebensmittelauswahl, die Zubereitung und oft darüber hinaus noch andere Bereiche des Lebens (z. B. Bewegungsverhalten in Beruf und Freizeit) verändern. Eine dauerhafte Verbesserung zu erreichen ist eine anspruchsvolle Herausforderung, bei der verschiedene Theorien und Modelle aus der Psychologie helfen können, den Klienten bei seinem Vorhaben zu unterstützen. Einerseits ist es wichtig, Barrieren und Hemmnisse zu erkennen und zu vermeiden, andererseits steht die individuelle Förderung der Ressourcen des Klienten im Mittelpunkt. Die psychologischen Lerntheorien geben hilfreiche Erklärungsansätze, wie Verhaltensmuster entstehen und vor allem, wie sie sich verfestigen. Mit den gleichen Strategien kann man aber auch gezielt Verhaltensänderungen bewirken. Menschen, auch ältere Menschen, sind durchaus in der Lage, neues Verhalten zu lernen.
■ Die Psychologie versteht unter Lernen jede lang andauernde Verhaltensänderung, die durch Erfahrung erworben wird. ■ Verhalten meint hierbei beobachtbare Veränderungen des Körpers, kognitive und psychophysiologische Prozesse. ■ Verhaltensmodifikation versteht sich als ein Prozess des Lernens.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier oder in Ernährungs Umschau 01/09 ab Seite 36.
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