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Mangelernährung im Alter II

Teil 2: Ursachen und Folgen, Therapie und Prävention

Claudia Küpper, Brühl

Kognitive/psychosoziale Probleme und Erkrankungen können die regelmäßige Nahrungsaufnahme. Foto: Fotolia/© Catalin Petolea.Altern geht nicht zwangsläufig mit einer Mangelernährung einher. Jedoch nehmen die Ernährungsrisiken zu, je älter und multimorbider ein Mensch wird. Als unabhängige Risikofaktoren gelten ein sehr hohes Lebensalter (> 90 Jahre), Appetitmangel, Immobilität, Demenz, Schluckstörungen und eine Polymedikation.

Hormonelle und physiologische Veränderungen

Nachlassender Appetit und mangelndes Durstempfinden gewinnen mit zunehmendem Alter an Bedeutung. Die verantwortlichen Mechanismen für die veränderte Regulation von Hunger, Sättigung und Durst sind noch nicht vollständig geklärt.

Hormonelle und enterale Veränderungen beeinflussen offensichtlich das Appetitempfinden. So scheinen eine höhere Basalkonzentration, längere Eliminationsraten und vorzeitige Ausschüttung von Cholezystokinin zu einem früher einsetzenden und länger währenden Sättigungsgefühl im Alter zu führen. Eine verzögerte Magenentleerung und die verminderte Relaxationsfähigkeit der Magenwände können das Sättigungsempfinden verstärken.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier oder in Ernährungs Umschau 05/10 ab Seite 256.

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