Hochschulen mit Studiengängen im Bereich Ökotrophologie/Ernährung
Hochschulen mit Studiengängen im Bereich Ökotrophologie/Ernährung
Bernburg: Hochschule Anhalt (FH) – Hochschule für angewandte Wissenschaften
Die Hochschule Anhalt bietet den Diplom-Studiengang Ökotrophologie mit den Studienrichtungen Ernährung, Haushalt, Hygiene oder Dienstleistungsmanagement an (Diplom-Oecotrophologin (FH) bzw. Diplom-Oecotrophologe (FH), 8 Semester Regelstudienzeit).
Darüber hinaus gibt es seit dem Wintersemester 2001/02 den modular aufgebauten Master-Studiengang Food and Agribusiness (Master of Food and Agrarbusiness – MFA, 3 Semester Regelstudienzeit). Zulassungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom oder Bachelor) in den Fachrichtungen Landwirtschaft, Ökotrophologie, Lebensmitteltechnolgie, Betriebswirtschaft oder in fachverwandten Disziplinen sowie nachgewiesene Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache. Das Studium gliedert sich in zwei Theoriesemester mit integrierter Projektarbeit und Wahlpflichtfächern sowie ein Semester mit Vertiefungsstudium und Anfertigung der Master-Arbeit. Pro Semester werden maximal 25 Studierende zugelassen; bisher haben 26 Studierende das Studium begonnen. Eine Akkreditierung soll in im nächsten Jahr eingeleitet werden.
Weitere Informationen: Hochschule Anhalt (FH) – Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie, Landespflege, Strenzfelder Allee 28, 06406 Bernburg
Internet: www.hs-anhalt.de/studium/st-gang/index.htm
Bonn: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität
Die Universität Bonn bietet den Diplom-Studiengang Ernährungs- und Haushaltswissenschaft mit den wählbaren Fachrichtungen Ernährungswissenschaft und Haushaltswissenschaft an (Diplom-Oecotrophologin bzw. Diplom-Oecotrophologe, 9 Semester Regelstudienzeit). Gegenwärtig wird ein neuer, modular aufgebauter Lehrplan erarbeitet, der im Wintersemester 2003/04 umgesetzt werden soll. Vorgesehen ist, dass Studium in Ernährungs- und Konsumwissenschaften (Nutrition and Consumer Sciences) umzubenennen mit dem Abschluss Diplom-Ernährungswissenschaftlerin bzw. Diplom-Ernährungswissenschaftler.
Weitere Informationen: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Landwirtschaftliche Fakultät, Institut für Ernährungswissenschaft, Endenicher Allee 11–13, 53115 Bonn
Internet: www.nutrition.uni-bonn.de/pruefamt/index_pa.html
Freising-Weihenstephan: Technische Universität München
Im Bereich Ernährungswissenschaft werden seit dem Wintersemester 2001/02 jeweils ein modular aufgebauter Bachelor- (Bachelor of Science – B.Sc., 6 Semester Regelstudienzeit) und ein Master-Studiengang (Master of Science – M.Sc., 3 Semester Regelstudienzeit) angeboten. Der Diplom-Studiengang Ökotrophologie (Diplom-Ökotrophologe Univ., 9 Semester Regelstudienzeit) läuft zum Jahr 2005 aus.
Der Zugang zum Bachelor-Studium erfolgt über eine 2-stufiges Verfahren zur Eignungsfeststellung. Das Studium gliedert sich in das 4-semestrige Grundstudium und das 2-semestrige Hauptstudium zur Vertiefung der Grundlagenfächer sowie die Bachelor`s Thesis.
Voraussetzung für die Zulassung zum Master-Studiengang ist ein entsprechender Bachelor-Abschluss an der TU München, ein überdurchschnittlicher Bachelor-Abschluss der Ernährungswissenschaft oder einem vergleichbaren Gebiet an einer Universität (unter den besten 50 % des Jahrgangs), ein überdurchschnittlicher Diplom- oder Masterabschluss auf dem Gebiet der Ernährungswissenschaft oder Ökotrophologie an einer Fachhochschule (unter den besten 25 % des Jahrgangs) oder ein Diplom- oder Masterabschluss der Trophologie, Ökotrophologie oder einem vergleichbaren Gebiet an einer Universität. Studenten können zwischen den 3 Studienrichtungen Bio-Medizin, Lebensmittelwissenschaft und Public Health Nutrition wählen. Eine Master`s Thesis muss verfasst werden.
Voraussetzung für die Zulassung zur Promotion ist der Abschluss Master of Science.
Bisher haben insgesamt 94 Studenten nach der neuen Studienordnung das Studium begonnen. Eine Akkreditierung erfolgte bisher nicht.
Weitere Informationen: Technische Universität München, Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt, 85350 Freising-Weihenstephan
Internet: www.wzw.tu-muenchen.de/wzw/studinfo/kurzportrait.html
Fulda: Fachhochschule Fulda – University of Applied Sciences
An der Fachhochschule Fulda werden zurzeit noch keine Bachelor- und Master-Studiengänge angeboten, konzeptionelle Überlegungen dazu sind aber im Gange. Der Diplom-Studiengang wird weitergeführt (Diplom-Oecotrophologin (FH) bzw. Diplom-Oecotrophologe (FH), 8 Semester Regelstudienzeit). Das Studium ist zum Wintersemester 2002/2003 modularisiert worden.
Weitere Informationen: Fachhochschule Fuda – University of Applied Sciences, Fachbereich Haushalt und Ernährung, Marquardstr. 35, 36039 Fulda
Internet: www.fh-fulda.de/fb/he/index.htm
Gießen: Justus-Liebig-Universität Gießen
Im Fach Haushalts- und Ernährungswissenschaften werden seit dem Wintersemester 2002/2003 ein modular aufgebauter Bachelor- (Bachelor of Science – B.Sc., 6 Semester Regelstudienzeit) und Master-Studiengang angeboten (Master of Science – M.Sc., die Gleichwertigkeit des Abschlusses "Master of Science" mit dem als Diplom-Oecotrophologin bzw. Diplom-Oecotrophologe wird gesondert bescheinigt, 4 Semester Regelstudienzeit). Der Diplom-Studiengang läuft aus; Abschlüsse sind noch bis zum Jahr 2007 möglich (Diplom-Oecotrophologin bzw. Diplom-Oecotrophologe, 9 Semester Regelstudienzeit). Bis zum 31. März 2003 ist der Wechsel aus dem Diplomstudiengang in den Bachelor- bzw. Master-Studiengang möglich.
Der Bachelor-Studiengang umfasst Fächer, die Kernkompetenzen vermitteln und der Profilbildung dienen, ein betriebliches Praktikum und die Studienarbeit.
Eingangsvoraussetzung für den Master-Studiengang ist ein mit mindestens "gut" bestandener Bachelor-Abschluss. Als Studienrichtungen stehen Ernährungswissenschaften, Haushaltswissenschaften und Ernährungsökonomie zur Wahl. Der Master-Studiengang umfasst Fächer, die Kernkompetenzen vermitteln und der Profilbildung dienen, sowie die Master-Arbeit.
Die Zulassung zur Promotion erfordert als Voraussetzung einen Diplom- bzw. Master-Abschluss.
Im Wintersemester 2002/2003 haben 282 Studenten dem Bachelor-Studiengang begonnen. Die Akkreditierung der beiden Studiengänge ist abgeschlossen.
Weitere Informationen: Justus Liebig Universität Gießen, Fachbereich 9 Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement, Bismarckstr. 24, 35390 Gießen
Internet: www.uni-giessen.de/fbr09/studium/information.shtml
Halle: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Der Studiengang Ernährungswissenschaften besteht seit dem Wintersemester 1999/2000 und wird als Diplom-Studiengang angeboten (Diplom-Ernährungswissenschaftlerin bzw. Diplom-Ernährungswissenschaftler, 9 Semester Regelstudienzeit). Eine Umstellung auf einen Bachelor- und Master-Studiengang ist derzeit nicht geplant.
Weitere Informationen: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Landwirtschaftliche Fakultät, Institut für Ernährungswissenschaften, 06099 Halle (Saale)
Internet: www.landw.uni-halle.de/lfak/studium/startst.htm
Hamburg: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg – Hamburg University of Applied Sciences
Es wird ein Diplom-Studiengang Ökotrophologie angeboten (Diplom-Ökotrophologin (FH) bzw. Diplom-Ökotrophologe (FH), 8 Semester Regelstudienzeit). Bachelor- und Master-Studiengänge sind zurzeit nicht geplant.
Allerdings besteht für Diplom-Ökotrophologen mit Berufserfahrung ab April 2003 die Möglichkeit, in einem dreisemestrigen, postgradualen Studium den Abschluss "Master of Public Health" mit dem Schwerpunkt "Ernährung und Gesundheit" oder "Arbeit und Gesundheit" zu erwerben. Das modular aufgebaute Curriculum ermöglicht ein Teilzeitstudium über mehr als 3 Semester.
Weitere Informationen: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fachbereich Ökotrophologie, Lohbrügger Kirchstr. 65, 21033 Hamburg
Internet: www.haw-hamburg.de/fh/campus/studgg/indexf.html
Hohenheim: Universität Hohenheim
Derzeit besteht an der Universität Hohenheim ein Diplom-Studiengang Ernährungswissenschaft (Diplom-Ernährungswissenschaftlerin bzw. Diplom-Ernährungswissenschaftler, 9 Semester Regelstudienzeit). Geplant ist, das Studium in einigen Jahren als Bachelor- und Master-Studiengang anzubieten.
Weitere Informationen: Universität Hohenheim, Fakultät Naturwissenschaften, Institut für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaft (140), 70593 Stuttgart
Internet: www.services.uni-hohenheim.de/inh/EW_01.htm
Jena: Friedrich-Schiller-Universität
In Jena wird der Diplom-Studiengang Ernährungswissenschaft angeboten (Diplom-Ernährungswissenschafterin bzw. Diplom-Ernährungswissenschaftler, 9 Semester Regelstudienzeit). Bachelor- und Master-Studiengänge werden derzeit noch nicht geplant. Allerdings ist vorgesehen, die Möglichkeit zu schaffen, nach dem 6. Semester eine "Äquivalenzbescheinigung" für die Leistung eines Bachelors zu erwerben.
Weitere Informationen: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Biologisch-Pharmazeutische Fakultät, Institut für Ernährungswissenschaften, Dornburger Str. 24, 07743 Jena
Internet: www.uni-jena.de/data/unijena_/studium/grundstaendig/diplom/DIERNAEHRUNG.pdf
Kiel: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Im Fach Ökotrophologie werden seit dem Wintersemester 2000/2001 ein modular aufgebauter Bachelor-Studiengang (Bachelor of Science – B.Sc., 6 Semester Regelstudienzeit) und seit dem Wintersemester 2001/2002 ein Master Studiengang (Master of Science – M.Sc., 3 Semester Regelstudienzeit) angeboten. Die Diplom-Studiengänge laufen zum Sommersemester 2006 aus (Abschluss: Diplom-Ökotrophologin bzw. Diplom-Ökotrophologe, Regelstudienzeit: 9 Semester; die Studenten können beim Abschluss eine Äquivalenzbescheinigung für den M.Sc. erhalten).
Das Bachelor-Studium besteht aus dem Grundstudium, dem Hauptstudium in den Fachrichtungen Ernährungswissenschaften oder Haushalts- und Ernährungsökonomik und der wissenschaftlichen Bachelor-Arbeit.
Voraussetzung für den Beginn des Master-Studiums ist ein erster akademischer Abschluss, z. B. Bachelor oder Diplom. Im Master-Studium mit den Fachrichtungen Ernährungswissenschaften oder Haushalts- und Ernährungsökonomik werden die Inhalte des Bachelor-Studienganges vertieft. Abschließend wird eine Master Thesis verfasst.
Die Zulassung zur Promotion erfordert mindestens die Note "gut" im Diplom- bzw. M.Sc.-Zeugnis einer agrar- und/oder ernährungswissenschaftlichen Fakultät, bei Fachhochschulabsolventen mindestens die Note "sehr gut" im Diplom bzw. M.Sc.-Zeugnis sowie ein Eignungsgespräch.
Pro Wintersemester werden 100 Studenten für den Bachelor aufgenommen, pro Sommersemester 20. Die Zulassung für den Master-Studiengang ist bisher nicht begrenzt. Eingeschrieben sind Wintersemester 2002/2003 286 Studenten für den Bachelor-, 47 für den Master- und 138 für den Diplom-Studiengang.
Die Akkreditierung erfolgte mit zeitlicher Begrenzung, ein Verlängerungsantrag wird zurzeit bearbeitet.
Weitere Informationen: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät, Olshausenstr. 40, 24098 Kiel
Internet: www.agrar.uni-kiel.de/studium/ordnungen/uebersicht.html
Münster: Fachhochschule Münster – University of Applied Sciences
Es wird ein Diplom-Studiengang Oecotrophologie mit den Studienschwerpunkten Ernährung, Beratung und Weiterbildung, Dienstleistungsmanagement oder einer schwerpunktfreien Vertiefung angeboten (Diplom-Oecotrophologin (FH) bzw. Diplom-Oecotrophologe (FH), 8 Semester Regelstudienzeit). Daneben besteht seit dem Wintersemster 1999/2000 gemeinsam mit der Partnerhochschule Hogeschool van Arnhem en Nijmegen, Nijmegen (Niederlande), der Europäische Studiengang Oecotrophologie, Ernährung und Diätetik (Doppeldiplomierung: Diplom-Oecotrophologin (FH) bzw. Diplom-Oecotrophologe (FH) sowie Baccalaureus und der in den Niederlanden staatlich geschützten Titel "Dietist/Dietistin", 8 Semester Regelstudienzeit).
Eine Neuordnung in Bachelor- und Master-Studiengänge ist kurzfristig nicht geplant.
Weitere Informationen:Fachhochschule Münster, Fachbereich Oecotrophologie, Josefstraße 2, 48151 Münster
Internet: www.fh-muenster.de/FB8/studium/studiengaenge.htm
Osnabrück: Fachhochschule Osnabrück – University of Applied Sciences
Die Fachhochschule wird den Diplom-Studiengang Ökotrophologie beibehalten (Diplom-Ökotrophologin (FH) bzw. Diplom-Ökotrophologe (FH), 8 Semester Regelstudienzeit). Allerdings wird dieser zum Wintersemester 2003/04 modularisiert, wobei die Studieninhalte in Richtung auf Beratung und Bildung im ländlichen Raum fokussiert werden sollen.
Weitere Informationen: Fachhochschule Osnabrück, Fachbereich Agrarwissenschaften, Studiengang Ökotrophologie, Postfach 19 40, 49009 Osnabrück
Internet: www.aw.fh-osnabrueck.de/02_studium_lehre/04_oekotrophologie/04_00_index.htm
Potsdam: Universität Potsdam
Derzeit wird in Potsdam der Diplomstudiengang Ernährungswissenschaft (Diplom-Ernährungswissenschaftlerin bzw. Diplom-Ernährungswissenschaftler, 9 Semester Regelstudienzeit) angeboten. Die Einführung eines Bachelor-Studiengangs "Ernährungswissenschaft" ist im Rahmen eines übergeordneten Bachelor-Studiengangs Life Science für 2005 geplant.
Weitere Informationen: Universität Potsdam, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Ernährungswissenschaft, Arthur-Scheunert-Allee 114–116, 14558 Bergholz-Rehbrücke
Internet: www.uni-potsdam.de/u/ewi/INDEX.HTM
Sigmaringen: Fachhochschule Albstadt-Sigmaringen – Hoschule für Technik und Wirtschaft University of Applied Sciences
Der bisherige Diplom-Studiengang Ernährungs- und Hygienetechnik mit den Studienwahlrichtungen Ernährungstechnik, Hygienetechnik (jeweils mit den Schwerpunkten Qualitätsmanagement oder Dienstleistung) und Gerätetechnik wird weitergeführt (Diplom-Ingenieur bzw. Diplom-Ingeneurin (FH), 8 Semester Regelstudienzeit).
Zusätzlich bietet der der Fachbereich Life Sciences seit kurzem gemeinsam mit der Fachhochschule Nürtingen den modularisiert aufgebauten Master-Studiengang Food Chain Management an (Master of Business Administration – MBA, 3 Semester Regelstudienzeit). Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Hochschulstudium, mindestens eine Bachelor-Abschluss. Im 1. Semester absolvieren Studierende mit Abschlüssen im Bereich Ernährungswirtschaft in Nürtingen den Bereich Agrarwissenschaft, diejenigen aus dem Agrarwirtschaft in Sigmaringen die Ernährungswirtschaft. Das 2. Semester wird an einer Partnerhochschule im Ausland (Niederlande, USA oder Frankreich) absolviert. Im 3. Semester wird die Master Thesis erstellt. 25 Studenten können pro Semester aufgenommen werden, 3 Studenten haben bisher begonnen. Die Akkreditierung des Studiengangs ist noch nicht beantragt.
Weitere Informationen: Fachhochschule Albstadt-Sigmaringen , Hochschule für Technik und Wirtschaft – University of Applied Sciences , Fachbereich 3 Life Sciences, Anton-Günther-Str. 51, 72488 Albstadt-Sigmaringen.
Internet: www.fh-albsig.de
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