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Ernährungslehre
Qualitätsstandards für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder
Yvonne Dommermuth, Bonn  Mit den ersten bundesweiten Qualitätsstandards für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder legt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) den Grundstein zur Qualitätssicherung in der Verpflegung in Kindertagestätten. Sie knüpft damit an die erfolgreich veröffentlichten Qualitätsstandards für die Schulverpflegung und die Qualitätsstandards für die Betriebsverpflegung an.
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Vorkommen und Bedeutung von 3-MCPD-Fettsäureestern in Fetten und Ölen
Bertrand Matthäus, Münster  Öle und Fette sind aus der Speisenbereitung nicht wegzudenken. Bevor das Öl in die Flasche oder die Margarine in die Verpackung kommen, müssen die fettliefernden Pflanzen zahlreiche Verarbeitungsschritte durchlaufen. Dabei werden das Spektrum der Inhaltsstoffe und teilweise die Inhaltsstoffe selbst verändert und es können sog. Artefakte entstehen, die gesundheitlich bedenklich sein können. Was es mit diesen Artefakten auf sich hat und wie ernst dieses Problem ist, stellt Herr Dr. Bertrand MATTHÄUS vom Max Rubner-Institut dar.
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Kaffee-Spezialitäten
Sabine Schmidt, Pohlheim

Obwohl Nationalgetränk der Deutschen – es wird mehr Kaffee als Wasser getrunken – führt Kaffee als Alltagsgetränk zu Hause oder in Büros oft ein erbärmliches Dasein. Von billiger Bohnenqualität, gekocht in ungereinigten Filtermaschinen und stundenlang warmgehalten ist Kaffee nur ein Schatten seiner selbst. Wie gut und wie nuancenreich Kaffee schmecken kann, zeigen gute Cafés und unser Beitrag.
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Listeria monocytogenes (Teil 2)
Listeriose – Pathogenitätsmechanismen
Rolf Steinmüller, Schottland  Eine Infektion mit pathogenen Listerien (Listeriose) erfolgt meist über kontaminierte tierische und pflanzliche Lebensmittel. Weitere Infektionswege des Erregers sind der vertikale Weg (Mutter zu Kind), der Tierkontakt (zoonotisch), aber auch der nosokomiale Weg (Hospitalinfektion). Die allermeisten Fälle sind sporadische Erkrankungen. Ungefähr 10 % der Bevölkerung tragen L. monocytogenes als Bestandteil ihrer Darmflora, ohne dass dies zu Beeinträchtigungen ihrer Gesundheit führt.
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Listeria monocytogenes – Teil 1
Rolf Steinmüller, Schottland Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) überschrieb im Jahre 2008 eine Informationsbroschüre mit dem Titel Listeria monocytogenes „Ein Überlebenskünstler unter den Keimen“ und spielte damit auf seine ausgesprochene Anspruchslosigkeit an. Infektionen mit diesem Bakterium haben in Deutschland und dem restlichen Europa in den vergangen Jahren zugenommen.
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Perinatale Prägung
Teil 2  Wieso entwickelt sich bei vergleichbaren Umweltbedingungen das Körpergewicht von Personen unterschiedlich? Ist diese Varianz nur genetisch bedingt oder spielen auch andere Faktoren eine Rolle? Das Konzept der perinatalen Programmierung geht davon aus, dass fundamentale Stoffwechselprozesse – neben der genetischen Anlage – im Mutterleib und in den ersten Monaten nach der Geburt geprägt werden. Im letzten Heft konnten Sie den ersten Teil des Interviews mit Prof. Dr. med. Andreas PLAGEMANN zu diesem Forschungsgebiet lesen, Teil 2 folgt hier. Das Interview führte Frau Dr. Eva Leschik-Bonnet.
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