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Gender & Ernährung – männlich, weiblich, anders?

Foto: DGE
Foto: DGE
Journalistenseminar der DGE thematisierte ernährungsphysiologische Differenzen zwischen Mann und Frau.

Der „kleine“ Unterschied
Die biologischen Kriterien Frauen sind nicht nur anders als Männer, sie essen und trinken auch anders. Oder sollten es jedenfalls. Durch die Unterschiede in Körpermasse und Körperzusammensetzung hat der Mann einen höheren Grundumsatz und einen höheren Energiebedarf. Bei gleichem Körpergewicht darf er mehr essen als eine Frau. „Frauen benötigen aufgrund ihres geringeren Energiebedarfs eine höhere Nährstoffdichte, also nährstoffreichere Lebensmittel mit geringerem Energiegehalt, um die Versorgung mit essenziellen Nährstoffen sicherzustellen“, so Prof. Günther WOLFRAM, TU München, im Rahmen des Journalistenseminars in Hamburg.

Essen Männer anders?
Die aktuellen Ergebnisse aus der Nationalen Verzehrsstudie II stellte Dr. Annett HILBIG vom Max Rubner-Institut vor (s. auch den Beitrag ab S. 16 in diesem Heft). Sie bestätigte, dass Männer tatsächlich durchschnittlich 166 g mehr Lebensmittel pro Tag essen. Besonders auffällig sind die Unterschiede beim Verzehr von Fleisch, Wurstwaren und Fleischerzeugnissen.

Herzkrankheiten – keine Männerdomäne mehr
„Offensichtlich haben primär Lebensstilveränderungen zum Anstieg der Rate an koronarer Herzkrankheit bei Frauen geführt. Sie ist heute so hoch wie die der Männer“, begann Prof. Dr. Eberhard WINDLER vom Universitätsklinikum Hamburg- Eppendorf seinen Vortrag und stellte Ergebnisse der CORA-Studie vor.

Den Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 01/09 ab Seite 50. Weitere Mitteilungen der Verbände lesen Sie ab Seite 53.

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