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Wissenschaft aktuell
Special: Sozialer Status und Ernährungsqualität
Christine Muff, Simone Weyers, Düsseldorf  Eine Fülle an empirischer Literatur bescheinigt die Existenz sozialer Ungleichheit im Ernährungsverhalten, was bedeutet, dass sich Personen mit niedrigem Sozialstatus häufiger ungünstig ernähren als Personen mit hohem sozialem Status. Die Ursachen ungleicher Ernährungsqualität in unterschiedlichen sozialen Schichten werden eingehend dargestellt und es wird erläutert, welche Interventionsmaßnahmen zur Förderung der Ernährungsqualität sozial Benachteiligter Erfolg versprechend sind.
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Special: Soziale Ungleichheit im Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen
Manfred J. Müller, Dominique Lange, Beate Landsberg, Sandra Plachta-Danielzik, Kiel  Übergewicht und ernährungs-mitbedingte Krankheiten sind in den verschiedenen sozialen Gruppen bei Kindern und Jugendlichen wie auch bei Erwachsenen ungleich „verteilt“: Je niedriger der soziale Status, desto häufiger sind „ungesunde“ Lebensstile, treten Übergewicht und seine Folgekrankheiten auf. Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist somit auch ein gesellschaftliches Problem. Angesichts der gesellschaftlichen Bedeutung sind Regierungen und Zivilgesellschaft aufgefordert, Maßnahmen gegen soziale Ungleichheit in der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu ergreifen.
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Jodgehalt von Getränken in Deutschland (Peer-Review-Beitrag)
Rainer Hampel, Julia Kairies, Rostock, Harald Below, Greifswald  Der Marktanteil von jodiertem Speisesalz steigt in Deutschland zurzeit nur noch minimal an. Trotz der stagnierenden Absatzquoten hat sich die Urinjodausscheidung der deutschen Bevölkerung jedoch weiter erhöht. In diesem Beitrag wird anhand einer eigenen Untersuchung die Rolle von Getränken bei dem gestiegenen Jodeintrag in die Nahrungskette untersucht.
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Ernährungsverhalten und Faktoren des kardiovaskulären Risikos im Jugendalter (Peer-Review-Beitrag)
Untersuchungen im Rahmen der Lipid-Studie Leipzig (LSL)
Volker Richter, Fausi Rassoul, Kathrin Purschwitz, Eva Richter-Kuhlmann, Sandra Hock, Joachim Thiery, Leipzig, Anna Weber, Michael Hamm, Hamburg  Der sich im Jugendalter herausbildende individuelle Ernährungs- und Lebensstil ist für den Gesundheitszustand in späteren Lebensperioden mitbestimmend, auch für die Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Welche Beziehungen bestehen bei Jugendlichen zwischen Faktoren der Ernährungsweise und verschiedenen Messgrößen des kardiovaskulären Risikos? Worauf lässt sich positiv Einfluss nehmen? Um präventive Strategien zu entwickeln, wird derartigen Fragestellungen im Rahmen der Lipid-Studie Leipzig (LSL) nachgegangen.
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Zu guter Letzt 02/10: Die Gedanken sind frei…
…so heißt es seit 230 Jahren. Beim mehrfachen Lesen der Beiträge in diesem Heft zum Thema soziale Ungleichheit und Ernährung bewegten mich viele Gedanken, wie man das Problem lösen könnte. Darf man sie auch aussprechen bzw. schreiben, selbst wenn es vielleicht unrealistische Tagträume sind?
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Special: Planung und Organisation von Schulverpflegung
Bedingungen eines erfolgreichen Verpflegungsangebots
Elisabeth Leicht-Eckardt, Osnabrück  Im Kontext einer zunehmenden Anzahl an Ganztagsschulen gewinnt eine warme schulische Mittagsverpflegung an Bedeutung. Die dafür verantwortlichen Finanziers, die Schulträger, wissen häufig ebenso wenig um die für eine Verpflegung notwendigen Voraussetzungen wie Lehrkräfte und Schulleitungen vor Ort. Rein ernährungswissenschaftliche Beratung bezieht sich meist nur auf die Speisenplangestaltung. Nachfolgend werden die organisatorischen Rahmenbedingungen der Schulverpflegung aufgezeigt.
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Special: Die DGE setzt neue Maßstäbe für die Gemeinschaftsverpflegung
Holger Pfefferle, Antje Penning, Tatiana Schmid, Bonn  Ein wesentlicher Teil der Außer-Haus-Verpflegung erfolgt in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung, z. B. in Betriebskantinen, Kindertageseinrichtungen, Schulen, Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen. Viele der Tischgäste nehmen hier regelmäßig oder sogar täglich ihre Mittagsmahlzeit und teilweise auch weitere Mahlzeiten ein. Umso wichtiger ist es folglich, ein Angebot zu schaffen, das eine ausgewogene Ernährung im Alltag erleichtert und dabei den Anforderungen der verschiedenen Zielgruppen gerecht wird.
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