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Wissenschaft aktuell

Special Interview: Stellen Wechselwirkungen zwischen Lebensmitteln und Medikamenten ein Risiko dar?

Prof. Dr. Olaf Adam Ernährungsmedizin, Klinischer Pharmakologe Physiologikum der LMU Pettenkoferstraße 12–14 80336 München E-Mail: olaf.adam @lrz.uni-muenchen.de

Wechselwirkungen zwischen Lebensmittelbestandteilen und Medikamenten können die Therapieziele und effektive Behandlung von Patienten gefährden. Im Interview mit Heike Recktenwald berichtet Prof. Dr. Olaf ADAM über Risiken dieser Wechselwirkungen und die wichtigsten zu beachtenden Faktoren. [lesen...]
 
 

Special: Interaktionen zwischen Nahrung und Arzneimitteln

Einfluss auf die Pharmakokinetik von Arzneistoffen

Elisabeth Wisker, Kiel

Foto: iStockDer Erfolg einer medikamentösen Therapie hängt von der Auswahl geeigneter Arzneimittel ab, aber auch davon, dass die eingesetzten Wirkstoffe in einem bestimmten Konzentrationsbereich und für eine gewisse Dauer mit dem Zielgewebe in Kontakt kommen. Niedrigere Konzentrationen können zu einem Therapieversagen, höhere zu Nebenwirkungen bis hin zum Tod führen. [lesen...]
 
 

Möglichkeiten und Perspektiven Gesundheitsfördernder Hochschulen in der Praxis (Peer-Review-Beitrag)

Eine Herausforderung für ernährungswissenschaftliche Fachbereiche

Angela Reichelt, Anja Kroke und Klaus Stegmüller, Fulda

In der Datenbank des AK Gesundheitsfördernde Hochschulen können Projekte anderer  Hochschulen recherchiert und eigene Projekte eingetragen werden.Gesundheitsförderung in Schulen oder Betrieben ist in Deutschland mittlerweile etabliert, im Bereich Hochschule wird ihr hingegen wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dieser Artikel geht der Frage nach Art und Umfang der Umsetzung des WHO-Konzepts „Gesundheitsfördernde Hochschulen“ in Deutschland nach. [lesen...]
 
 

Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels – eine Ursache der Alzheimer-Demenz? (Peer-Review-Beitrag)

Andreas Hahn und Thamar Triebel, Hannover

MRT-Aufnahmen eines Alzheimer-Patienten (links) und einer gleich alten nicht dementen Person (rechts). Hirnvolumenminderung und erweiterte Liquorräume sind deutlich zu erkennen.Die Alzheimer-Demenz ist eine der häufigsten Erkrankungen im höheren Lebensalter. Trotz umfangreicher Forschung ist die Ätiologie der Erkrankung bisher nur teilweise verstanden. Neuere Untersuchungen legen nahe, dass Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels für die Pathogenese bedeutsam sind. [lesen...]
 
 

STUPOR für SPA

(SPA – Streitschrift gegen den um sich greifenden Prozess Orthografie-resistenter Abkürzungen für Studien, Programme und Aktionspläne.) Meinen „Duden“ werde ich demnächst wohl einmotten, er ist für das Redigieren von Fachbeiträgen unnütz geworden! Zugegeben, die lästige „sag‘ in Denglisch, was du in Deutsch noch nicht zu Ende gedacht hast“- Welle scheint auch bei wissenschaftlichen Publikationen ein wenig abzuklingen (man schreibt nun einfach nur noch englische Begriffe), aber das ist nur ein schwacher Trost. [lesen...]
 
 

Special: Sozialer Status und Ernährungsqualität

Christine Muff, Simone Weyers, Düsseldorf

Sozioökonomische und soziokulturelle Faktoren beeinflussen die Lebensmittelauswahl mehr, als Vielen bewusst ist. Foto: iStockEine Fülle an empirischer Literatur bescheinigt die Existenz sozialer Ungleichheit im Ernährungsverhalten, was bedeutet, dass sich Personen mit niedrigem Sozialstatus häufiger ungünstig ernähren als Personen mit hohem sozialem Status. Die Ursachen ungleicher Ernährungsqualität in unterschiedlichen sozialen Schichten werden eingehend dargestellt und es wird erläutert, welche Interventionsmaßnahmen zur Förderung der Ernährungsqualität sozial Benachteiligter Erfolg versprechend sind. [lesen...]
 
 

Special: Soziale Ungleichheit im Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen

Manfred J. Müller, Dominique Lange, Beate Landsberg, Sandra Plachta-Danielzik, Kiel

In sozialen Gruppen mit niedrigem Einkommen und Bildungsgrad werden mehr Lebensmittel mit hoher Energiedichte verzehrt. Foto: Fotolia/ Peter AdrianÜbergewicht und ernährungs-mitbedingte Krankheiten sind in den verschiedenen sozialen Gruppen bei Kindern und Jugendlichen wie auch bei Erwachsenen ungleich „verteilt“: Je niedriger der soziale Status, desto häufiger sind „ungesunde“ Lebensstile, treten Übergewicht und seine Folgekrankheiten auf. Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist somit auch ein gesellschaftliches Problem. Angesichts der gesellschaftlichen Bedeutung sind Regierungen und Zivilgesellschaft aufgefordert, Maßnahmen gegen soziale Ungleichheit in der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu ergreifen. [lesen...]
 
 
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