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Wissenschaft aktuell
Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Ernährung
Petra Teitscheid, Münster
Peer-Review-Verfahren | Eingegangen: 17.07.2012 | Akzeptiert: 07.03.2013
Der Ernährungssektor, einer der wichtigsten Wirtschaftszweige weltweit, steht vor einer Reihe gravierender, sich gegenseitig verstärkender ökologischer, ökonomischer und sozialer Herausforderungen. Die steigende Weltbevölkerung erzeugt, gepaart mit steigendem Wohlstand und der Adaption westlicher Lebensstile, eine steigende Nachfrage nach Lebensmitteln. Gleichzeitig sinken die für die Lebensmittelerzeugung verfügbaren Flächen und ihre Qualität. Produktion und Konsum von Lebensmitteln sind für einen erheblichen Anteil der weltweiten Umweltbelastungen verantwortlich.
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Regionale Netzwerke zur Übergewichtsprävention bei Kindern
Richtungsweisende Faktoren in der Phase des Netzwerkaufbaus
Sina Scheerer, Halle-Wittenberg
Peer-Review-Verfahren | Eingegangen: 21.05.2012 | Akzeptiert: 21.02.2013
Kinder sind heute mit Gesundheitsstörungen konfrontiert, die der Industrialisierung und den daraus folgenden gesellschaftlichen Entwicklungen, darunter der zunehmenden Urbanisierung, Technisierung und Medialisierung der Lebenswelten von Kindern, zuzuschreiben sind. Die Entwicklung von Übergewicht im Kindes- und Jugendalter ist eines der Hauptprobleme, die die wandelnden Lebensbedingungen mit sich bringen.
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Special: Methoden der Sensorischen und Hedonischen Analytik
Annette Bongartz, Wädenswil/Schweiz
Die interdisziplinäre Wissenschaft der Sensorik verbindet Elemente der Physiologie, der Psychologie, der Technologie und der Statistik. Hauptziel der Sensorik ist es, charakteristische Eigenschaften, insb. von Lebens- und Genussmitteln, aber auch von Kosmetika und anderen Konsumgütern, mithilfe der menschlichen Sinne (Optik, Geruch, Geschmack, Haptik, Akustik) zu erfassen, zu beschreiben und zu bewerten.
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Zu guter Letzt 05/13: Grüne Soße mediterran
Zugegeben, ich meckere manchmal über charakterschwache Mitmenschen, die bereits im April die ersten frischen Erdbeeren im Supermarkt erstehen, ohne sich viele Gedanken um die Ökobilanz dieser weitgereisten und oft nicht gerade geschmacksintensiven Früchte zu machen. Schließlich geht doch nichts über saisonal und regional – oder? Außerdem gehört die Fähigkeit zum Aufschub von Gelüsten doch zum Erwachsensein und beweist sittliche Reife, also gerne noch ein, zwei Monate warten bis zur köstlichen Erdbeertorte.
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Nanotechnologie in der Ernährungsindustrie
Jochen Weiss, Monika Gibis, Stuttgart-Hohenheim
Peer-Review-Verfahren | Eingegangen: 19.12.2011 | Überarbeitete Version Akzeptiert: 10.02.2013
Das anwendungsorientierte Wissenschaftsfeld der Nanotechnologie beschäftigt sich mit der Charakterisierung, Herstellung und gezielten Veränderung natürlich vorkommender oder künstlich hergestellter Stoffe auf atomarer, molekularer oder kolloidaler Ebene. Während sich die ursprüngliche Definition der Nanotechnologie auf alle Strukturen bezog, die – zumindest in einer Dimension – eine charakteristische Größe von unter 100 Nanometer (10–7 m) aufwiesen, wurde in den letzten Jahren die Definition auf nanostrukturierte Stoffe eingeschränkt, die neuartige physikochemische Eigenschaften besitzen und sich damit erheblich von chemisch gleichartigen makroskalierten Stoffen unterscheiden.
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Die Wiederbelebung von heimischen Körnerleguminosen
Konsumentenbefragung zum allgemeinen Kaufverhalten sowie zur Imagebewertung von Hülsenfrüchten
Susann Klemcke, Sebastian Glende, Berlin; Sascha Rohn, Hamburg
Peer-Review-Verfahren | Eingegangen: 27.11.2012 | Akzeptiert: 20.01.2013
Körnerleguminosen können für die Humanernährung wichtige Lebensmittel für die Aufnahme von Proteinen und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen, insbesondere Flavonoiden darstellen. Seit einiger Zeit wird der Aufnahme von pflanzlichen Proteinen wieder mehr Beachtung geschenkt, da diesen neben der Versorgung mit unentbehrlichen Aminosäuren auch physiologische Wirkungen wie die Senkung des Cholesterin-, aber auch des Blutzuckerspiegels zugesprochen werden.
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Special: Auffälliges Essverhalten und Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus Typ 1: Ursachen und Häufigkeit
Christina Bächle, Anna Stahl-Pehe, Joachim Rosenbauer, Düsseldorf
Peer-Review-Verfahren | Eingegangen: 23.01.2013 | Akzeptiert: 18.03.2013
Symptome einer Essstörung sind bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland weit verbreitet. In der Basiserhebung des für Deutschland repräsentativen Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS, 2003– 2006) zeigte ein Fünftel der 11- bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen laut SCOFF-Fragebogen Symptome einer Essstörung.
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