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Lebensmittelkosten bei verschiedenen Ernährungsweisen (Peer-Review-Beitrag)

Vergleich einer üblichen Lebensmittelauswahl mit einer Lebensmittelauswahl entsprechend Empfehlungen zur Prävention ernährungsabhängiger Krankheiten

Eva Mertens, Ingrid Hoffmann, Katja Schneider, Gießen, Erika Claupein, Karlsruhe, Achim Spiller, Göttingen

Ernährungsabhängige Krankheiten wie bösartige Tumore und Herz-Kreislauf- Erkrankungen sind für einen Großteil der Todesfälle in Deutschland verantwortlich. Mit einer aus gesundheitlicher Sicht vorteilhafteren Lebensmittelauswahl als in Deutschland üblich könnte als Primärprävention das Risiko für diese Erkrankungen erheblich gesenkt werden.

Mit der vorliegenden Studie werden die Lebensmittelkosten für eine Ernährung entsprechend Empfehlungen zur Prävention ernährungsabhängiger Krankheiten mit einer in Deutschland üblichen Ernährung verglichen. Basierend auf der Gießener Vollwert-Ernährungs- Studie und der Studie Kalkulation der Kosten für die Ernährung im privaten Haushalt werden die Verzehrsdaten von Vollwert- und Mischköstlerinnen in Lebensmittelverbrauch umgerechnet und dieser mit Preisen bewertet.

Damit werden Lebensmittelkosten von tatsächlich praktizierten Ernährungsweisen berechnet, statt Kosten einzelner Lebensmittel oder Lebensmittelgruppen bzw. des Austausches einzelner Lebensmittel zu vergleichen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Lebensmittelauswahl entsprechend präventiven Empfehlungen um 12,3% geringere Kosten verursacht als eine in Deutschland übliche Ernährung. Die Differenz ergibt sich aus quantitativen und qualitativen Unterschieden bei der Lebensmittelauswahl.

Hier liegt bereits der vollständige Artikel (Teil I und II) vor.
Den ersten Teil des Artikels finden Sie in Ernährungs Umschau 03/08 ab Seite 139, Teil II wird in Ausgabe 04/08 veröffentlicht.

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