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Anamnese des Schulfrühstücks von Grundschulkindern (Peer-Review-Beitrag)
G. Eissing, M. Molderings, T. Nolle-Gösser, N. Bönnhoff, Dortmund
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Das Schulfrühstück stellt eine wichtige Voraussetzung für Konzentration, Gesundheit und Wohlbefinden von Kindern dar. Foto: Techniker Krankenkasse | Öffentliche Einrichtungen wie Grundschulen sind wichtige Orte für präventive Ansätze zur Gesundheitsförderung von Kindern. Für die Ableitung des Bedarfs an präventiven Maßnahmen wie auch zur anschließenden Evaluation stellt das Schulfrühstück einen sehr gut beobachtbaren Teil des Ernährungsverhaltens dar, der zudem auch praktisch erprobt und verbessert werden kann. In dieser Arbeit werden Ergebnisse aus einer Vielzahl von Studien zusammengefasst, mit denen im Hinblick auf Lebensmittelverzehr und Nährstoffzufuhr beim Schulfrühstück die Ist-Situation dargestellt wird.
In verschiedenen Interventionsstudien wurde eine einwöchige Protokollierung zur Evaluation des Schulfrühstücks verwendet. Diese Ergebnisse aus 67 ersten und zweiten Grundschulklassen (insgesamt 1554 Kinder) werden zusammengefasst. Als prospektive Methode wurde eine Anamnese durch geschulte Beobachter eingesetzt, mit der jeweils über eine Woche die mitgebrachten Lebensmittel aufgezeichnet wurden.
Die Verzehrsmengen werden für die einzelnen Lebensmittelgruppen dargestellt und können damit in Zukunft als Vergleichswerte Anwendung finden. Weiterhin wird die berechnete Energie- und Nährstoffzufuhr dargestellt und mit den Empfehlungen von OptimiX verglichen. Die Werte des Schulfrühstücks liegen über den Empfehlungen für die erste Zwischenmahlzeit, aber unter den Empfehlungen für das erste und zweite Frühstück. Eine mögliche Verschiebung des Verzehrs vom ersten zum zweiten Frühstück wird diskutiert.
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 03/09 ab Seite 140.
Eingereicht: 22. 7. 2008 Akzeptiert: 24. 11. 2008
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