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Special: Das Metabolische Syndrom – eine Herausforderung für die Ernährungsmedizin
Hans Hauner, München
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Adipositas u. Bluthochdruck sind neben Glukoseintoleranz und Fettstoffwechselstörungen Komponenten des Mebabolischen Syndroms. Fotos: Bilderbox | Der Begriff des Metabolischen Syndroms bezeichnet ein Netzwerk verschiedener Risikofaktoren, die häufig gemeinsam auftreten, wahrscheinlich pathophysiologisch miteinander verknüpft sind und zusammen ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen bergen. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick aus medizinischer Sicht über den aktuellen Stand der ernährungsmedizinischen Diskussion zum Umgang mit dem Metabolischen Syndrom und Vorgehensweisen in der Therapie1.
Mit dem Begriff des Metabolischen Syndroms wird heute ein Symptomkomplex benannt, der abdominell Adipositas, gestörte Glukosetoleranz, Dyslipidämie (Hypertriglyzeridämie, niedriges HDL-Cholesterin) und Hypertonie umfasst. Für Erwachsene konkurrieren derzeit zwei Definitionen, die sich hinsichtlich der Grenzwerte für den Taillenumfang unterscheiden. Unabhängig von der Definition ist die Wertigkeit des Metabolischen Syndroms als Prädiktor für kardiovaskuläre Komplikationen umstritten.
Dennoch ist das Konzept des Metabolischen Syndroms für jede in der Ernährungsberatung tätige Person wertvoll, weil es zu einem integrativen Ansatz bei der Betreuung gefährdeter bzw. betroffener Personen anhält. Entscheidender Schrittmacher des Syndroms sind vergrößerte viszerale Fettdepots. Die Therapiestrategie besteht primär und hauptsächlich aus einer Lebensstilintervention, die sich stets an den individuellen Risiken und Erfordernissen des einzelnen Patienten ausrichtet.
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 04/09 ab Seite 216.
1 Vgl. auch den ernährungswissenschaftlich ausgerichteten Beitrag zum Metabolischen Syndrom in der online Fortbildung ab S. 230.
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