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Warum Ernährungspsychologie in der Ernährungsberatung gebraucht wird

Christoph Klotter, Wolfram Trautmann, Fulda

Foto: iStockDie letzten Jahre sind gekennzeichnet durch eine Zunahme der Adipositasprävalenz. Ob berechtigt oder unberechtigt, nagen an den Ernährungsexperten Zweifel, ob die Arbeit, die sie leisten, erfolgreich ist. Werden evtl. die Ernährungskommunikation und -psychologie in der Beratung zu wenig berücksichtigt und der Fokus zu sehr auf die Beratungsinhalte und nicht ausreichend auf Vermittlung derselben gelegt?

Was ist Ernährungspsychologie?

Die einfachste Antwort ist zunächst die: Ernährungspsychologie ist ein Orchideen-Fach, das sehr selten gelehrt wird, und dessen Erkenntnisse nicht immer in die praktische Ernährungserziehung und -beratung einfließen. Es handelt sich erstaunlicherweise weniger um einen Import aus dem angloamerikanischen Raum, sondern vielmehr um einen eigenständigen Wissenschaftszweig, der in Deutschland entwickelt worden ist. Dieser Prozess ist im Wesentlichen mit dem Namen Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych.Volker PUDEL verbunden.

Im Rahmen der Disziplin Psychologie könnte die Ernährungspsychologie unter die Teildisziplin Gesundheitspsychologie eingeordnet werden. Gesundheitspsychologie hat sich als Erweiterung der Klinischen Psychologie entwickelt. Letztere ist eher auf krankhaftes Geschehen fokussiert, während sich die Gesundheitspsychologie eher mit der Frage beschäftigt, wie Menschen gesund bleiben können. Hierzu wurden mehrere gesundheitspsychologische Modelle entwickelt, die erklären sollen, welche psychologischen Determinanten zu einem gesundheitsgerechtem Verhalten führen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 10/09 ab Seite 565.

Die Literaturliste zum Artikel finden Sie unter:
www.ernaehrungs-umschau.de/service/literaturverzeichnisse/

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