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Special Haut und Allergien: Hauterkrankungen und Lebensmittelunverträglichkeit

Claudia Kugler, Johannes Ring, Christina Schnopp, München

Lebensmittelallergien kommen als Triggerfaktor von Ekzemschüben vor. Foto: Fotolia/Graca_VictoriaLebensmittelallergien und Erkrankungen der Haut nehmen immer mehr zu. Besonders Ekzeme belasten viele Allergiker. Dieser Übersichtsartikel geht auf die Unterschiede zwischen Lebensmittelallergien und Lebensmittelintoleranzen ein und schildert diagnostische und therapeutische Ansätze.

Lebensmittelallergien

Neben toxischen Reaktionen auf Lebensmittel unterscheidet man zwischen „echten“ Lebensmittelallergien (allerg. Überempfindlichkeit) und Lebensmittelintoleranzen (nicht allergische Überempfindlichkeit). Als Lebensmittelallergie bezeichnet man objektivierbare und reproduzierbare Symptome, hervorgerufen durch die Exposition gegenüber einem bestimmten Stimulus in einer Dosis, die von gesunden Personen vertragen wird.

Lebensmittelallergien beruhen auf immunologischen Mechanismen, die in der Regel mit der Bildung von allergenspezifischen Antikörpern (Immunglobulin E) assoziiert sind und häufig Reaktionen vom Soforttyp auslösen. Allergene sind Antigene, welche die immunologisch ausgelöste Überempfindlichkeit stimulieren. Meist handelt es sich um Proteine – oft mit Kohlenhydratseitenkette (sog. Glykoproteine).

Bei nicht allergischer Überempfindlichkeit sind die immunologischen Mechanismen nicht exakt geklärt. Klinisch wird auch der Begriff „Pseudo-Allergie“ verwendet, da das Erscheinungsbild der pseudoallergischen Reaktionen den allergischen Reaktionen ähnelt, auch hier können schwere Symptome auftreten. In beiden Fällen sind die gleichen Mediatorsysteme (z. B. Mediatoren aus Gewebemastzellen wie Histamin und Leukotriene) beteiligt.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 12/09 ab Seite 682.

Die Literaturliste zum Artikel finden Sie unter:
www.ernaehrungs-umschau.de/service/literaturverzeichnisse/

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