Ernährungsumschau

FH Münster erforscht den Jo-Jo-Effekt

  • 03.08.2011
  • News
  • Redaktion

Bild: © Pressestelle FH Münster

Die genauen Mechanismen, die hinter dem so genannten Jo-Jo-Effekt stecken, sind bis heute kaum bekannt. Ein Forschungsprojekt der Fachhochschule Münster untersucht nun dieses Phänomen und sucht dazu Teilnehmer, die unter fachkundiger Anleitung abnehmen wollen.

Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Ursel WAHRBURG vom Fachbereich Oecotrophologie kooperiert dazu mit dem Zentrum für Sportmedizin (ZfS) in Münster. Teilnehmen können Männer und Frauen im Alter von 25 bis 50 Jahren, die übergewichtig und dabei gesund sind. Patienten, die bspw. an Diabetes oder einer Herzkrankheit leiden, sind nicht geeignet. Die Beteiligten sollten zudem Nichtraucher sein und sich nicht ausschließlich vegetarisch ernähren.

Das Projekt erstreckt sich über drei Monate, während derer die Teilnehmer ihre Ernährung umstellen. Bei der Hälfte der Teilnehmer steht zusätzlich Bewegung auf dem Programm. Sie werden während der gesamten Projektzeit umfangreich betreut und wissenschaftlich begleitet. So werden z. B. eine Reihe von Bluttests und andere Untersuchungen durchgeführt, um u. a. den individuellen Energieverbrauch der Probanden zu ermitteln.

Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos und ein Einstieg ist von August bis Mitte September flexibel möglich. Interessierte können sich ab sofort bis Ende August bei Bernadette KLEIST vom Fachbereich Oecotrophologie anmelden, entweder telefonisch unter 0251 8365430 oder per E-Mail unter kleist@fh-muenster.de. Quelle: Fachhochschule Münster, Pressemeldung vom 18.07.2011. (03.08.11)

Das könnte Sie interessieren
© nensuria / iStock / Thinkstock
Max Rubner Conference 2017 mit Schwerpunkt Ernährungsmonitoring weiter
© Monkey Business Images / Monkey Business / Thinkstock
Gene im Gehirn beeinflussen unser Essverhalten weiter
© DeanDrobot / iStock / Thinkstock
Foto-Methode zur Ernährungserhebung weiter
© pecaphoto77 / iStock / Thinkstock
Pyrrolizidinalkaloide weitgehend unbekannt weiter
© KatarzynaBialasiewicz / iStock / Thinkstock
Zusammensetzung schützt nicht vor Allergien und Asthma weiter
© luiscar / iStock / Thinkstock
Politische Akteure rücken stärker ins Blickfeld weiter