Ernährungsumschau

Zucker fehlt in fast keiner Küche

  • 07.03.2005
  • News
  • Redaktion

Zucker ist hierzulande aus der heimischen Küche kaum wegzudenken. Seit Jahren kaufen die Bundesbürger im Schnitt dieselbe Menge Zucker – rund 12 kg pro Käuferhaushalt und Jahr, so die Zentrale Markt- und Preisberichtsstelle (ZMP). Nur wenige Haushalte verzichten komplett auf die Süße; andere Haushalte kaufen manchmal sogar so viel Zucker auf Vorrat, dass ihre Vorräte mehr als ein Jahr reichen.

Insgesamt beliefen sich die privaten Einkäufe im Zuckerwirtschaftsjahr Oktober 2003 bis September 2004 auf 358 000 Tonnen; in 2002/03 waren es 364 000 Tonnen und in 2001/02 rund 355 000 Tonnen. Haushaltszucker ist führend unter den hierzulande angebotenen Zuckerarten: So kauften die Verbraucher im vergangenen Wirtschaftsjahr 74 Prozent des Zuckers in Form von Haushaltszucker, so die Daten der ZMP-/CMA-Marktforschung auf Basis des GfK-Haushaltspanels. Gelierzucker hatte einen Anteil von 16 Prozent und Puderzucker von etwa 4 Prozent. Die restlichen 6 Prozent verteilten sich auf Zuckervarianten wie Kandiszucker, Würfelzucker oder Hagelzucker.

Beim Kauf von Haushaltszucker machen die Verbraucher kaum einen Unterschied zwischen Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Dagegen besorgen sie fast 90 Prozent des Gelierzuckers zur Einmachzeit von April bis September. Puderzucker hat von Oktober bis Dezember Hochkonjunktur, wenn die Weihnachtsplätzchen in den Öfen backen. Dann liegt der Anteil an den Jahreseinkäufen bei 60 Prozent. (07.03.05)

Das könnte Sie interessieren
Gerstenfeld. © GYRO PHOTOGRAPHY/amanaimagesRF / Thinkstock
Gesundheitliches Potenzial von β-Glucan aus Gerste und Hafer weiter
Zwei Weintrinker. © Jupiterimages / Goodshoot / Thinkstock
Deutsches Krebsforschungszentrum veröffentlicht ersten Alkoholatlas weiter
Fast 80 Prozent der Teilnehmer gaben an, Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. © baloon111 / iStock / Thinkstock
Veganer haben breites Ernährungswissen – Risikokommunikation dennoch erforderlich weiter
Die individuelle Ernährung kann ein entscheidender Faktor für das Depressionsrisiko sein. © Marjan_Apostolovic / iStock / Thinkstock
Neuer Risikoindex für Depressionen entwickelt weiter
Sportsachen und Lebensmittel. © ProPHN
Beeinflussen wir die Ernährung oder die Ernährung uns? weiter
Als „Superfood“ feiert Ingwer aktuell ein Comeback. © Wavebreakmedia Ltd / Wavebreak Media / Thinkstock
Ernährungstrends, Heilmittel-Richtlinie und Ingwer weiter