Ernährungsumschau

Weinmosternte 2006

  • 10.11.2006
  • News
  • Redaktion

Nach vorläufigen Schätzungen wird der durchschnittliche Ertrag an Weinmost in diesem Jahr insgesamt 100 Hektoliter je Hektar betragen. Damit können bei einer Rebfläche von 99 100 Hektar in Deutschland circa 9,9 Millionen Hektoliter Weinmost erzeugt werden. Dies teilte das Statistische Bundesamt anlässlich der heute in München beginnenden Weinmesse Forum Vini (10.–12.11.06) mit.

Dieser Wert liegt um 4,7 Prozent über dem sechsjährigen Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2005. Die tatsächliche Erntemenge kann jedoch von den Ergebnissen dieser zweiten vorläufigen Schätzung abweichen. Die Entwicklung der Witterung bis zum Abschluss der Lese und die dadurch bedingte weitere Reife der Trauben sowie gegebenenfalls auftretender Krankheitsbefall und Fäule spielen hier eine Rolle.

62 Prozent des Weinmostes entfallen in diesem Jahr voraussichtlich auf Weißmost und 38 Prozent auf Rotmost. Die wichtigsten Rebsorten für Weißwein sind Weißer Riesling mit 20 400 Hektar, Müller-Thurgau auf 13 900 Hektar, Grüner Silvaner auf 5200 Hektar, Ruländer auf 4000 Hektar sowie Kerner auf 3800 Hektar. Mit diesen Sorten sind 76 Prozent der mit weißen Sorten bestockten Fläche bepflanzt.

Für Rotwein sind die bedeutendsten Sorten Blauer Spätburgunder auf 11 100 Hektar, Dornfelder auf 8000 Hektar sowie Blauer Portugieser auf 4600 Hektar. Zusammen haben diese Rebsorten einen Anteil von 65 Prozent an der mit roten Sorten bestockten Fläche.

Anbauschwerpunkte für die genannten Sorten liegen jeweils im größten Weinanbauland Rheinland-Pfalz. Lediglich der Blaue Spätburgunder wächst in Baden-Württemberg auf einer noch größeren Ertragsrebfläche von 6500 Hektar (Rheinland-Pfalz: 3800 Hektar). (10.11.06)

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