Ernährungsumschau
© Salux
© Salux

TU Berlin erarbeitet Statusbericht zur Reformulierung von Lebensmittelrezepturen

  • 13.05.2013
  • News
  • Redaktion

Im Rahmen des von der Europäischen Kommission geförderten Projektes SALUX  erarbeitet das Fachgebiet Lebensmittelbiotechnologie und -prozesstechnik der TU Berlin gemeinsam mit Partnern aus mehreren europäischen Ländern einen Statusbericht zur Reformulierung von Lebensmittelrezepturen mit dem Ziel, den Salz-, Zucker- und Fettgehalt zu senken.

Mit dem Projekt soll erreicht werden, dass die verarbeiteten Lebensmittel eine gesündere Lebensweise unterstützen und damit ernährungsbedingte Krankheiten und Gesundheitsschäden in der Gesellschaft reduziert werden. Innerhalb der EU trägt Adipositas zu sechs der sieben wichtigsten Risikofaktoren für eine schlechte Gesundheit bei. Die erhöhte Kalorienaufnahme, verbunden mit einem primär sitzenden Lebensstil und abnehmender körperlicher Aktivität sind die hauptsächlichen Ursachen des Problems.

Die im Rahmen des SALUX-Projekts erhobenen Datensätze werden direkt der EU-Kommission übermittelt und zu einem späteren Zeitpunkt international veröffentlicht und in wissenschaftlichen Journalen publiziert. Durch die länderübergreifende Gewinnung vergleichbarer Datensätze soll ein effektiveres Gesundheitsmonitoring innerhalb der EU erreicht werden. Weitere Informationen:
Technische Universität Berlin, Fachgebiet Lebensmittelbiotechnologie und –prozesstechnik, Prof. Dr. Dietrich KNORR, E-Mail: dietrich.knorr@tu-berlin.de, www.salux-project.eu, Quelle: Technische Universität Berlin, Pressemeldung vom 03.05.2013 (13.05.13)

Das könnte Sie interessieren
Geflügel im Stall. © tawatchaiprakobkit / iStock / Thinkstock
Thünen-Institut veröffentlicht Steckbriefe zur Haltung von Nutztieren weiter
Gerstenfeld. © GYRO PHOTOGRAPHY/amanaimagesRF / Thinkstock
Gesundheitliches Potenzial von β-Glucan aus Gerste und Hafer weiter
Zwei Weintrinker. © Jupiterimages / Goodshoot / Thinkstock
Deutsches Krebsforschungszentrum veröffentlicht ersten Alkoholatlas weiter
Fast 80 Prozent der Teilnehmer gaben an, Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. © baloon111 / iStock / Thinkstock
Veganer haben breites Ernährungswissen – Risikokommunikation dennoch erforderlich weiter
Die individuelle Ernährung kann ein entscheidender Faktor für das Depressionsrisiko sein. © Marjan_Apostolovic / iStock / Thinkstock
Neuer Risikoindex für Depressionen entwickelt weiter
Sportsachen und Lebensmittel. © ProPHN
Beeinflussen wir die Ernährung oder die Ernährung uns? weiter