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Fleischproduktion in Deutschland 2014 auf neuem Höchststand

  • 15.02.2015
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Im vergangenen Jahr wurde im Vergleich mit den Vorjahren ein neuer Höchststand in der Fleischerzeugung erzielt. Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilt mit, dass insgesamt 8,2 Millionen Tonnen Fleisch in gewerblichen Schlachtunternehmen produziert wurden. Entscheidenden Anteil an diesem Produktionsanstieg hatte die Geflügelfleischerzeugung.

Nach Destatis-Angaben wurden im vergangenen Jahr 102 800 Tonnen (1,3 Prozent) Fleisch mehr produziert als 2013. Die Geflügelfleischerzeugung nahm, dem langfristigen Trend folgend, weiter zu. Gegenüber dem Vorjahr stieg die produzierte Menge an Geflügelfleisch um fast 70 000 Tonnen  auf gut 1,5 Millionen Tonnen. Nach dem Rückgang des Schlachtaufkommens an Rindern in den letzten drei Jahren wurde im Jahr 2014 eine Zunahme gegenüber dem Jahr 2013 registriert. Insgesamt wurden 3,6 Millionen Rinder (+ 1,9 Prozent; + 65 200 Tiere) im Berichtzeitraum gewerblich geschlachtet, vor allem in Bayern und Nordrhein-Westfalen. Der Produktionsanstieg ist im Wesentlichen auf ein größeres Angebot an heimischen Rindern zurückzuführen; die Zahl der aus dem Ausland bezogenen Rinder für Schlachtungen in Deutschland ging wie bereits 2013 zurück.

Die Anzahl der geschlachteten Schweine stieg 2014 um 112 600 Tiere auf 58,7 Millionen Tiere. Die aus gewerblichen Schlachtungen erzeugte Schweinefleischmenge von gut 5,5 Millionen Tonnen übertraf das Vorjahresergebnis um 0,3 Prozent (+ 14 900 Tonnen), erreichte aber nicht den Höchstwert aus dem Jahr 2011 (5,6 Millionen Tonnen; 59,6 Millionen Schweine). Gemessen an der gesamten Fleischproduktion spielte die gewerbliche Schaf- und Lammfleischerzeugung mit knapp 20 000 Tonnen eine untergeordnete Rolle. Außerdem wurden im Jahr 2014 knapp 2 600 Tonnen Ziegen- und Pferdefleisch erzeugt.

Statistisches Bundesamt (Destatis)

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