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Helmholtz-Gemeinschaft und Partner erforschen Ursachen des Metabolischen Syndroms

  • 16.05.2012
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Weltweit erkranken immer mehr Menschen an hochkomplexen Stoffwechselstörungen, u. a. am Metabolischen Syndrom, das durch das gleichzeitige Auftreten von Übergewicht, Bluthochdruck, veränderte Blutfettwerte und Insulinresistenz charakterisiert ist. In dem Portfoliothema „Metabolische Dysfunktion und Volkserkrankungen“ forschen die Gesundheitszentren der Helmholtz-Gemeinschaft gemeinsam mit renommierten universitären und außeruniversitären Partnern an den Mechanismen dieses Krankheitsbildes, um die Ursachen zu verstehen und geeignete Diagnose- und Therapieoptionen zu entwickeln. Das Portfoliothema wird bis 2016 mit insgesamt 15 Mio. € gefördert.

Epidemiologische Studien zeigen, dass das Metabolische Syndrom – v. a. bei jüngeren Menschen – nicht nur das Risiko für Diabetes mellitus und kardiovaskuläre Erkrankungen erhöht, sondern auch mit der Entstehung von Krebs-, Infektions- sowie neuropsychiatrischen und neurodegenerativen Erkrankungen in Verbindung steht. Dies belegt die fundamentale Bedeutung Metabolischer Dysfunktionen für wichtige Volkskrankheiten.

Stoffwechselstörungen als Ursache und Folge komplexer Erkrankungen zu verstehen, ist für die Forschung eine große Herausforderung. Die Aufklärung der zugrundeliegenden molekularen Prozesse ist eine wesentliche Voraussetzung, um Krankheitsprozesse zu verstehen und präventive, diagnostische sowie therapeutische Maßnahmen für jeden einzelnen Patienten entwickeln zu können.

Die beteiligten Helmholtz-Zentren sind: Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch; Deutsches Krebsforschungszentrum; Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE); Helmholtz-Zentrum München; Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Koordinierende Sprecher sind Prof. Dr. Mathias TREIER (MDC) und Prof. Dr. Stephan HERZIG (Deutsches Krebsforschungszentrum). Beteiligte Partner sind: Charité – Universitätsmedizin Berlin (Charité), Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE), Universitätsklinikum Heidelberg, Max Planck Institut für Psychiatrie München, Technische Universität München, Universität Bonn. Quelle: Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, Pressemeldung vom 25.04.2012 (16.05.12)

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