Ernährungsumschau

Grüne Woche 2006

  • 18.01.2006
  • News
  • Redaktion

Auf der zurzeit in Berlin stattfindenden Grünen Woche stellte das Statistische Bundesamt gestern Daten zum Verbrauch und zur Erzeugung von Lebensmitteln in Deutschland vor. Demnach sinkt der Kartoffelverbrauch der Deutschen: Kauften die privaten Haushalte vor 40 Jahren noch monatlich etwa 19 kg Kartoffeln, waren es 2003 nur noch durchschnittlich 5 kg pro Monat.

Insgesamt gaben die Deutschen im Jahr 2003 etwa 22 Prozent bzw. 43 Euro im Monat für Lebensmittel Gemüse und Obst aus. Frisches Gemüse hatte daran einen Anteil von 16,80 Euro. Rund fünfmal weniger gaben die Haushalte für Gemüsekonserven aus. Äpfel sind das beliebteste Obst der Deutschen: Mit durchschnittlich 4,10 Euro verwenden die Haushalte rund ein Fünftel ihrer monatlichen Obstausgaben in Höhe von 20 Euro dafür.

Die Ergebnisse beruhen auf der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2003 (EVS 2003). Im Rahmen dieser Erhebung haben rund 12 000 private Haushalte detaillierte Aufzeichnungen zu ihren Ausgaben für Lebensmittel, Getränke und Tabakwaren sowie den gekauften Mengen gemacht. Die Auswertung dieser Aufzeichnungen ist gerade abgeschlossen worden.

Detaillierte Ergebnisse zu den Ausgaben privater Haushalte für Lebensmittel, Getränke und Tabakwaren im Jahr 2003 enthält die Broschüre „Erzeugung und Verbrauch von Nahrungsmitteln“, die unter www.destatis.depresse/deutsch/pk/2006/landwirtschaft_b_2005.htm kostenlos abgerufen werden kann. (18.01.06)

Das könnte Sie interessieren
Fast 80 Prozent der Teilnehmer gaben an, Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. © baloon111 / iStock / Thinkstock
Veganer haben breites Ernährungswissen – Risikokommunikation dennoch erforderlich weiter
Die individuelle Ernährung kann ein entscheidender Faktor für das Depressionsrisiko sein. © Marjan_Apostolovic / iStock / Thinkstock
Neuer Risikoindex für Depressionen entwickelt weiter
Sportsachen und Lebensmittel. © ProPHN
Beeinflussen wir die Ernährung oder die Ernährung uns? weiter
Als „Superfood“ feiert Ingwer aktuell ein Comeback. © Wavebreakmedia Ltd / Wavebreak Media / Thinkstock
Ernährungstrends, Heilmittel-Richtlinie und Ingwer weiter
Zuckerrübenfeld: Weltmarktpreis für Zucker derzeit hoch. © Allexxandar / iStock / Thinkstock
EU-Zuckerquote aufgehoben weiter
Bakteriophage dringt in Bakterium ein. © Dr_Microbe / iStock  / Thinkstock
Wissenschaftler sehen Potenzial für Bakteriophagen-Einsatz weiter