Ernährungsumschau

EU: Neue Lebens- und Futtermittelkontrollen vorgeschlagen

  • 18.02.2003
  • News
  • Redaktion

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 90 Prozent der Verbraucher in der Europäischen Union von der EU-Kommission erwartet, dass sie „für gesunde und sichere landwirtschaftliche Produkte sorgt“. Der Anfang Februar von der EU-Kommission verabschiedete Vorschlag für eine Verordnung über amtliche Lebens- und Futtermittelkontrollen dient diesem Ziel.

Dieser soll das bestehende Kontrollsystem durch strengere Maßnahmen zur Durchsetzung straffen und stärken. Er sieht strafrechtliche Sanktionen für den Fall vor, dass schwere Verstöße gegen das EU-Futter- und Lebensmittelrecht absichtlich oder grob fahrlässig begangen werden. Eine Liste der Verstöße ist Teil des Vorschlags. So wird beispielsweise das Inverkehrbringen von spezifiziertem Risikomaterial als Straftat eingestuft.

Der Vorschlag wird nun dem Europäischen Parlament und dem Rat zur Billigung vorgelegt. Da er wichtige Elemente des Verbraucherschutzes enthält, hofft die Kommission auf eine rasche Verabschiedung. 18.02.03

 

Weitere Informationen:

Fragen und Antworten zur vorgeschlagenen Verordnung über amtliche Lebens- und Futtermittelkontrollen

Das könnte Sie interessieren
Frau nimmt Tablette. © Olha-Tsiplyar / iStock / Thinkstock
Mehr als 250 Milligramm Magnesium pro Tag nicht empfehlenswert weiter
Freut sich auf die neue Aufgabe: Dr. Andrea Lambeck. © Hans G. Ziertmann
Dr. Andrea Lambeck wechselt von der peb e. V. zum VDOE weiter
© ra3rn / iStock / Thinkstock
Ohne Quallenangabe weiter
Die Teilnehmer der Studie sollen im Abstand von vier Wochen zwei anonyme Online-Befragungen ausfüllen. © golubovy / iStock / Thinkstock
Behandlung von Menschen mit chronischen Erkrankungen verbessern weiter
Sender und Empfänger: Durch Ernährungskommunikation werden auch Werte und Einstellungen in Bezug auf Nachhaltigkeit vermittelt. © RyanKing999 / iStock / Thinkstock
Fortbildung zu chronisch-entzündlichen Erkrankungen weiter
Bei Reis und Reisprodukten kann eine Arsenbelastung nicht gänzlich vermieden werden. © HandmadePictures / iStock / Thinkstock
Verbraucherschützer kritisieren Baby-Produkte weiter