Ernährungsumschau

Frauenanteil bei den Professoren steigt

  • 18.07.2005
  • News
  • Redaktion

Ende 2004 waren an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes 502 700 Menschen beschäftigt. Das waren 2 500 weniger als 2003. 53 Prozent arbeiteten in nicht wissenschaftlichen Bereichen wie Verwaltung, Bibliothek, technischer Dienst und Pflegedienst; 47 Prozent des Personals waren wissenschaftlich oder künstlerisch tätig.

51 Prozent der Beschäftigten an den Hochschulen waren Frauen. Allerdings machte der Anteil weiblicher Personen unter dem nicht wissenschaftlichen Personal 69 Prozent aus, wissenschaftlich und künstlerisch tätig waren dagegen nur 31 Prozent der Frauen.

Ende 2004 lehrten und forschten 38 200 Professoren und Professorinnen an deutschen Hochschulen, das waren rund 200 mehr als im Vorjahr. Ihre Gesamtzahl ist seit Mitte der 90er Jahre nur leicht gestiegen. Stetig gewachsen ist seit 1994 allerdings der Anteil der Professorinnen: von 8 Prozent auf 14 Prozent.

Während in den Kunstwissenschaften sowie den Sprach- und Kulturwissenschaften etwa jeder vierte Lehrstuhl mit einer Frau besetzt war, lag der Anteil der Professorinnen in allen anderen Fächergruppen noch unter der 20-Prozent-Marke. Am deutlichsten unterrepräsentiert waren Professorinnen in den Fächergruppen Mathematik/Naturwissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften. (18.07.05)

Das könnte Sie interessieren
Gerstenfeld. © GYRO PHOTOGRAPHY/amanaimagesRF / Thinkstock
Gesundheitliches Potenzial von β-Glucan aus Gerste und Hafer weiter
Zwei Weintrinker. © Jupiterimages / Goodshoot / Thinkstock
Deutsches Krebsforschungszentrum veröffentlicht ersten Alkoholatlas weiter
Fast 80 Prozent der Teilnehmer gaben an, Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. © baloon111 / iStock / Thinkstock
Veganer haben breites Ernährungswissen – Risikokommunikation dennoch erforderlich weiter
Die individuelle Ernährung kann ein entscheidender Faktor für das Depressionsrisiko sein. © Marjan_Apostolovic / iStock / Thinkstock
Neuer Risikoindex für Depressionen entwickelt weiter
Sportsachen und Lebensmittel. © ProPHN
Beeinflussen wir die Ernährung oder die Ernährung uns? weiter
Als „Superfood“ feiert Ingwer aktuell ein Comeback. © Wavebreakmedia Ltd / Wavebreak Media / Thinkstock
Ernährungstrends, Heilmittel-Richtlinie und Ingwer weiter