Ernährungsumschau

Berufstätige – Frühstück fällt häufig aus

  • 19.08.2009
  • News
  • Redaktion

Bei Berufstätigen fällt während der Arbeitswoche häufig das Frühstück aus – während es am Wochenende regelrecht zelebriert wird. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage des Nürnberger Marktforschungsunternehmens Konzept & Analyse gemeinsam mit dem Online-Panel-Betreiber Respondi AG.

Befragt wurden 2000 Männer und Frauen ab 14 Jahren. Ein Viertel der Berufstätigen frühstückt gar nicht oder selten. Insgesamt ist das Frühstück während der Woche eine eher kurze Angelegenheit: Bei mehr als 20 % aller Befragten müssen weniger als zehn Minuten reichen. Vor allem die jungen Leute nehmen sich wenig Zeit für die erste Mahlzeit des Tages. Über die Hälfte der 14. bis 19jährigen verwendet dafür weniger als 10 Minuten, bei den über 60jährigen sind es nur 6 %.

Am Wochenende wird dagegen ausgiebig und abwechslungsreich gefrühstückt. Ganz klassisch bringen dann weit mehr als 60 % ein hart gekochtes Ei auf den Frühstückstisch. Populär sind an den freien Tagen auch Schokoladencreme und Wurstaufschnitt. Auch Butter gibt’s eher an Sonn- und Feiertagen – unter der Woche muss Margarine reichen.

Sehr wichtig ist an freien Tagen auch das Brötchen. Bei mehr als 70 % der Befragten stehen helle Brötchen hoch im Kurs. Auch dunkle Brötchen und Croissants stehen auf dem Speiseplan. Während Weißbrot vor allem bei Jugendlichen ankommt, führt sich die ältere Generation lieber dunkles Brot und Vollkornbrötchen zu Gemüte. Das beliebteste Frühstücksgetränk bleibt Kaffee – egal an welchem Tag.

Ingesamt frühstücken Senioren gesünder als die Jugend – wenn man einmal von den Sportlern unter den jüngeren Leuten absieht: Die nämlich achten ebenfalls auf ein gesundes Frühstück und ziehen Joghurt und Obst dem fetteren Wurstaufschnitt vor. Quelle: Konzept & Analyse AG (19.08.09)

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