Ernährungsumschau

Gesundheitsbericht für Deutschland erschienen

  • 21.09.2006
  • News
  • Redaktion

Steigende Lebenserwartung und gute Gesundheit, aber: immer noch zu viele Menschen rauchen, sind zu dick, bewegen sich zu wenig und trinken zu viel Alkohol. Das sind die Kernaussagen des Gesundheitsberichts "Gesundheit in Deutschland", den das Robert Koch-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit jetzt im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) veröffentlicht hat.

Sechs Kapitel auf insgesamt 220 Seiten bieten einen allgemeinverständlichen Überblick über die gesundheitliche Situation der Bevölkerung und das Gesundheitswesen in Deutschland und zeichnen Entwicklungen der letzten zehn Jahre auf. Dabei geht es um Fragen wie: Wie steht’s um unsere Gesundheit? Welche Faktoren beeinflussen die Gesundheit? Was leistet das Gesundheitswesen für Prävention und Gesundheitsförderung? Wie haben sich Angebot und Inanspruchnahme in der Gesundheitsvorsorgung verändert? Wie viel geben wir für unsere Gesundheit aus? Wie können sich Patientinnen und Patienten informieren und an Entscheidungen beteiligen?

Der Bericht beruht auf den aktuellsten verfügbaren Daten. Es wurden Kapitel aus dem ersten Gesundheitsbericht 1998 aktualisiert, Inhalte aus GBE-Themenheften integriert, Informationslücken geschlossen und neue Themen aufbereitet. Eine Zusammenfassung und der Bericht selbst sind unter www.rki.de. abrufbar. Der Bericht kann auch kostenlos schriftlich angefordert werden: Robert Koch-Institut, GBE, Seestr. 10, 13353 Berlin, E-Mail gbe@rki.de,  Fax 03018-754-3513. (21.09.06)

Das könnte Sie interessieren
Gerstenfeld. © GYRO PHOTOGRAPHY/amanaimagesRF / Thinkstock
Gesundheitliches Potenzial von β-Glucan aus Gerste und Hafer weiter
Zwei Weintrinker. © Jupiterimages / Goodshoot / Thinkstock
Deutsches Krebsforschungszentrum veröffentlicht ersten Alkoholatlas weiter
Fast 80 Prozent der Teilnehmer gaben an, Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. © baloon111 / iStock / Thinkstock
Veganer haben breites Ernährungswissen – Risikokommunikation dennoch erforderlich weiter
Die individuelle Ernährung kann ein entscheidender Faktor für das Depressionsrisiko sein. © Marjan_Apostolovic / iStock / Thinkstock
Neuer Risikoindex für Depressionen entwickelt weiter
Sportsachen und Lebensmittel. © ProPHN
Beeinflussen wir die Ernährung oder die Ernährung uns? weiter
Als „Superfood“ feiert Ingwer aktuell ein Comeback. © Wavebreakmedia Ltd / Wavebreak Media / Thinkstock
Ernährungstrends, Heilmittel-Richtlinie und Ingwer weiter