Ernährungsumschau

Erdnuss-Test kann Leben retten

  • 24.03.2003
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  • Redaktion

Nach Schätzungen der britischen Gesundheitsbehörden ist einer von etwa 200 Personen allergisch gegen Erdnüsse, berichtete BBC-Online. Wissenschaftler haben nun eine Methode gefunden, mit der geringste Nussspuren in Lebensmitteln nachgewiesen werden können. In ersten Tests an Süßspeisen wie Keksen, Schokolade, Kuchen und Würstchen erwies sich das Verfahren als geeignet.

Manche Allergiker entwickeln nur geringe Symptome, bei anderen tritt ein so genannter anaphylaktischer Schock auf. Dieser kann lebensbedrohlich werden. Daher bleibt diesen Patienten nur noch ein Leben ohne Erdnüsse. Das ist, kritisieren Experten, nicht immer leicht, da viele Lebensmittel mit Nüssen "kontaminiert" sind.

Das von der britischen Lebensmittelbehörde Food Standard Agency (FSA) entwickelte Testsystem wurde so konzipiert, dass die DNA von Erdnüssen auch in bereits verarbeiteter Form nachweisbar ist. Das gelingt selbst dann, wenn der Spurengehalt nur eins zu zehn Millionen beträgt.

Im Moment kennzeichnen die Hersteller ihre Produkte beispielsweise mit dem Vermerk "Könnte Spuren von Erdnüssen enthalten". Der neu entwickelte Test soll diese Vermutung zur Gewissheit werden lassen. 24.03.03

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