Ernährungsumschau

Ist „August der Starke“ verantwortlich für Metabolisches Syndrom in Sachsen?

  • 24.10.2005
  • News
  • Redaktion

Die sächsische Bevölkerung hat im Ländervergleich das durchschnittlich höchste Körpergewicht und ein extrem hohes Auftreten von Diabetes. Ob neben einem ungesunden Lebensstil eventuell auch spezielle genetische Ursachen eine Rolle spielen, darüber wurde auf der 29. Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (6.–8. Oktober, Dresden) spekuliert.

Verantwortlich sein soll August der Starke (1670-1733), der übergewichtige Kurfürst von Sachsen, der aus heutiger Sicht mit hoher Wahrscheinlichkeit unter hohem Blutdruck, Diabetes und vielleicht auch einer Fettstoffwechselstörung litt. Er zeugte 267 Kinder und dürfte im Raum Dresden um die 50 Familienlinien begründet haben. Es könnte also sein, dass er damit einer Disposition für das Metabolische Syndrom in der Region spezielle Impulse gab. (24.10.05)

Das könnte Sie interessieren
Gerstenfeld. © GYRO PHOTOGRAPHY/amanaimagesRF / Thinkstock
Gesundheitliches Potenzial von β-Glucan aus Gerste und Hafer weiter
Zwei Weintrinker. © Jupiterimages / Goodshoot / Thinkstock
Deutsches Krebsforschungszentrum veröffentlicht ersten Alkoholatlas weiter
Fast 80 Prozent der Teilnehmer gaben an, Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. © baloon111 / iStock / Thinkstock
Veganer haben breites Ernährungswissen – Risikokommunikation dennoch erforderlich weiter
Die individuelle Ernährung kann ein entscheidender Faktor für das Depressionsrisiko sein. © Marjan_Apostolovic / iStock / Thinkstock
Neuer Risikoindex für Depressionen entwickelt weiter
Sportsachen und Lebensmittel. © ProPHN
Beeinflussen wir die Ernährung oder die Ernährung uns? weiter
Als „Superfood“ feiert Ingwer aktuell ein Comeback. © Wavebreakmedia Ltd / Wavebreak Media / Thinkstock
Ernährungstrends, Heilmittel-Richtlinie und Ingwer weiter