Ernährungsumschau

BSE-Experten der EU halten Kohortenschlachtung weiter für notwendig

  • 25.01.2002
  • News
  • Redaktion

Der wissenschaftliche Lenkungsausschuss (WLA) der EU-Kommission hält es weiterhin für notwendig, im BSE-Fall beide Kohorten zu töten. Zuvor hatte die Bundesregierung die EU-Kommission gebeten zu prüfen, ob die zuständigen Behörden ermächtigt werden könnten, in bestimmten Fällen von der Tötung der Fütterungskohorte abzusehen und nur noch die Geburtskohorte töten zu lassen. Dies halten die Wissenschaftler des WAL jedoch für verfrüht. Es gilt daher nach wie vor die BSE-Vorsorgeverordnung.

Sie ermächtigt die zuständigen Behörden in den Ländern, Ausnahmen von der Bestandstötung zuzulassen. Die zuständige Behörde kann die Kohortentötung veranlassen, soweit Belange der Vorsorge für die menschliche oder tierische Gesundheit dem nicht entgegenstehen. Dann werden nur noch die Rinder getötet, die in dem Jahr vor und nach der Geburt des kranken Rindes in dem gleichen Bestand geboren wurde (Geburtskohorte). Oder aber diejenigen, die im ersten Lebensjahr gemeinsam mit einem kranken Rind aufgezogen wurden und möglicherweise das gleiche Futter zu sich genommen haben (Fütterungskohorte), sowie die Nachkommen – inklusive Eizellen und Embryonen – der erkrankten weiblichen Rinder. 25.01.02

Das könnte Sie interessieren
Pressekonferenz: Prof. Dr. Peter Stehle (2. v. l.) stellt die aktuellen Referenzwerte für Protein vor. © Barbara Frommann
DGE veröffentlicht neue Referenzwerte für Protein weiter
© KatarzynaBialasiewicz / iStock / Thinkstock
Wie lässt sich ausgewogene Ernährung im Alltag umsetzen? weiter
© Rostislav_Sedlacek / iStock / Thinkstock
Metabolisch gesunde Adipositas als erstes Ziel weiter
Butter, entblößt: Mit der internationalen Palmölproduktion schwelt bereits ein neuer Streit. © orinoco-art / iStock / Thinkstock
Fettkrieg weiter
Mann im Supermarkt mit Handy. © gpointstudio / iStock / Thinkstock
Neue Bonus-App belohnt nachhaltigen Einkauf weiter
Für die Studie können Kinder und Jugendliche angemeldet werden, die sich vegetarisch, vegan oder mit Mischkost ernähren. © olesiabilkei / iStock / Thinkstock
Teilnehmer für die VeChi-Youth-Studie gesucht weiter