Ernährungsumschau

Netzwerk Junge Familie auf der Internationalen Grünen Woche – Babybrei selbst gemacht

  • 25.02.2011
  • News
  • Redaktion

Im ersten Lebensjahr ist die richtige Einführung der Beikost ein wichtiger Schritt hin zum selbständigen Essen und legt die Basis für eine gesunde Lebensführung im Erwachsenenalter. Das Netzwerk „Gesund ins Leben" (s. Ernährungs Umschau 12/2010, S. 636) unterstützt junge Familien in der Zeit von der Schwangerschaft bis zum ersten Lebensjahr der Kinder mit alltagsnahen und fundierten Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil.

Das Netzwerk rät zu einer Beikosteinführung zwischen dem Beginn des 5. und 7. Monats mit einem Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei. Wann genau Eltern mit dem ersten Brei anfangen, hängt stark von der individuellen Entwicklung des Kindes ab. Reif für die Beikost sind Babys z. B. wenn sie mit Hilfestellung aufrecht sitzen können.

Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin stellte „Gesund ins Leben“ vor, wie einfach es ist, gesunde Babybreie selbst herzustellen. Die Zubereitung von Möhren-Kartoffel-Fleisch-Brei, Obst-Getreide-Brei und Getreide-Milch-Brei nimmt weniger als 30 Minuten in Anspruch. Die Breie sollen außerdem nicht gesüßt oder gesalzen werden, zusätzliche Aromen sind überflüssig.

Die eigene Herstellung von Babybreien ist oft preiswerter und die Inhaltsstoffe sind genau bekannt. Eltern können für eine große geschmackliche Vielfalt sorgen, die sich auch auf spätere Vorlieben bzw. Offenheit für neue Lebensmittel auswirkt. Im Idealfall verwenden sie für die Herstellung saisonales Obst und Gemüse und achten auf die Herkunft der Lebensmittel. Im ersten Lebensjahr sollte man die Breie kochen oder dünsten (außer Frischobstbreie), gebratene Speisen werden im ersten Lebensjahr in der Regel noch nicht vertragen. Die Speisen sollten immer sehr schonend gegart werden, damit die Vitamine so gut wie möglich erhalten bleiben. So sollte man mit möglichst wenig Wasser kochen und das mitgekochte Wasser später zum Pürieren verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter www.gesundinsleben.de. Quelle: aid infodienst, Pressemeldung vom 02.02.2011 (25.02.11)

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