Ernährungsumschau

Projekt „essensWert“ zur Verringerung von Lebensmittelabfällen

  • 28.02.2014
  • News
  • Redaktion

Mit dem Projekt essensWert will das Münchner Ernährungsinstitut KinderLeicht bayerische Verbraucher anregen, ihren Lebensmittelabfall zu verringern. Die Organisatorinnen planen eine Fachtagung und Workshops für alle Interessierten in der Landeshauptstadt und ganz Bayern. Sie geben Tipps zum gezielten Einkauf und zum Lagern und Verarbeiten von Lebensmitteln. Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) gefördert.

essensWert hat sich zum Ziel gesetzt, „ein Bewusstsein zu schaffen für die gesamte Wertschöpfungskette unserer Ernährung“, so Agnes STREBER, Oecotrophologin und Leiterin des Ernährungsinstituts KinderLeicht.

Die bayerische Infokampagne knüpft an eine bundesweite Initiative des ehemaligen Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), jetzt BMEL, an, das das Thema Lebensmittelverschwendung 2012 auf die politische Agenda gesetzt und eine Studie dazu in Auftrag gegeben hatte. Das bayerische Projekt setzt bei den Verbrauchern an. Dabei soll es nicht bei einem schlechten Gewissen bleiben. „Im Gegenteil“, betont Agnes STREBER, „fehlendes Bewusstsein, Verdrängung und Schuldgefühl sollen einer neuen Sensibilität, einem neuen Bewusstsein und einem neuen Lebensstil weichen.“ Quelle: Ernährungsinstitut KinderLeicht, Pressemeldung (28.02.14)

Das könnte Sie interessieren
© julief514 / iStock / Thinkstock
Kompetenzzentrum für nachhaltigen Konsum eröffnet weiter
© olli0815 / iStock / Thinkstock
Verbraucher würden vier bis sechs Cent mehr pro Ei zahlen weiter
© utah778 / iStock / Thinkstock
Gemeinsamer Bundesausschuss nimmt Ernährungstherapie in Heilmittel-Richtlinie auf weiter
© peder77 / iStock / Thinkstock
Weltbevölkerung konsumiert rund zehn Prozent mehr Essen als benötigt weiter
Alernativer Snack: Frittierte Seidenraupen am Spieß. © stask / iStock / Thinkstock
Wahrnehmung und Akzeptanz weiter
© nathan4847 / iStock / Thinkstock
Sind Knochenbrüche künftig mit Diabetesmedikament behandelbar? weiter