Ernährungsumschau

Kaffee - Teil 3

Einfluss auf Krebskrankheiten

Der Konsum von Kaffee wird sowohl mit positiven als auch mit negativen Effekten auf die Gesundheit in Verbindung gebracht. In Teil 1 dieses Beitrags [1] wurden die wichtigsten Inhaltsstoffe von Kaffee sowie mögliche Rückstände und Kontaminanten und deren Wirkung auf den menschlichen Körper vorgestellt. Im zweiten Teil [2] wurde der Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Diabetes mellitus Typ 2, Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems und Morbus Parkinson betrachtet. In diesem dritten Teil werden die Ergebnisse der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) zum Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Krebskrankheiten zusammengefasst.

Kaffeekonsum und Krebs

Die Daten des 13. Ernährungsberichts zeigen, dass der Verbrauch von Kaffee in Deutschland zwischen 2004 und 2014 signifikant um 1,9 L auf etwa 165 L pro Kopf und Jahr gestiegen ist. Die Autoren vermuten, dass dieser Anstieg möglicherweise auf die Verbreitung zahlreicher Kaffeespezialitäten und to-go-Varianten zurückzuführen ist [3]. Damit gehört Kaffee für viele Menschen weiterhin zu einem der wichtigsten Getränke. Neben den o. g. Krankheiten wurde auch der Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und dem Auftreten von Krebskrankheiten in zahlreichen Auswertungen untersucht. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) (• Kasten) hat die Ergebnisse einer Vielzahl von Studien ausgewertet und 2016 eine Einschätzung zur Kanzerogenität von Kaffee sowie weiteren in aller Regel heiß konsumierten Getränken veröffentlicht.



Diesen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 4/2017 auf den Seiten S13-S16.

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