Ernährungsumschau

Weinbauern setzen auf Rote Rebsorten

  • 02.06.2004
  • News
  • Redaktion

In Deutschland waren im Weinwirtschaftsjahr 2003 34 % (34 826 ha) der gesamten Rebfläche (102 489 ha) mit Rotweinsorten bestockt. 2002 hatte dieser Anteil mit 32 384 ha noch bei 31 % gelegen. Damit setzt sich der Trend der Sortenverschiebung hin zu roten Rebsorten im "klassischen Weißweinland Deutschland" weiter fort, teilte das Statistische Bundesamt mit. Auf Rebsorten für die Erzeugung von Weißwein entfielen im Jahr 2003 67 663 ha oder 66 % der Rebfläche, gegenüber 69 % im Vorjahr. Gegenüber 2002 (102 989 ha) nahm die gesamte bestockte Rebfläche geringfügig um 0,5 % ab. Die fünf bedeutendsten Rebsorten in Deutschland waren im letzten Jahr die weißen Sorten "Weißer Riesling" (20 770 ha), "Müller-Thurgau" (16 078 ha) und "Grüner Silvaner" (5 820 ha) sowie die roten Sorten "Blauer Spätburgunder" einschließlich "Samtrot" (11 022 ha) und "Dornfelder" (7 686 ha). Gegenüber dem Vorjahr hat der "Müller-Thurgau" 1 209 ha (-7 %)an Fläche verloren, während der Dornfelder im gleichen Zeitraum 1 025 ha an Fläche gewonnen hat (+15 %). Die größten Weinanbaugebiete in Deutschland sind Rheinhessen (26 171 ha), gefolgt von der Pfalz (23 394 ha), Baden (15 944 ha) und Württemberg (11 459 ha). (02.06.04)

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