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© IFB AdipositasErkrankungen
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Adipositasforschung: Neue Studienambulanz

  • 04.01.2013
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  • Redaktion

Am Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen in Leipzig wurde Ende 2012 eine neue Studienambulanz eröffnet. Hier können sich Menschen an wissenschaftlichen Untersuchungen zur Erforschung von Adipositas beteiligen.

Die neue Studienambulanz verfügt über verschiedene, mit modernsten Geräten ausgestattete Untersuchungs-, Interview- und Trainingsräume. So können Studienteilnehmer zu ihrem Gesundheitszustand oder Essverhalten befragt, Blut- und Fettgewebeproben entnommen, der Kalorienverbrauch oder die Köperzusammensetzung gemessen und das Essverhalten durch digitale Untersuchungsmethoden analysiert werden. Durch Videoaufzeichnungen von Familien beim Essen und begleitende Befragungen untersucht z. B. ein IFB-Forscherteam, wie sich das elterliche Verhalten auf die Essgewohnheiten von Kleinkindern auswirkt.

„Patienten können im Rahmen von Studien durchaus frühzeitig von erfolgversprechenden Therapien profitieren", sagte Prof. Michael STUMVOLL, wissenschaftlicher Leiter des IFB AdipositasErkrankungen. So können junge Menschen, die an der Binge-Eating-Störung leiden, ein spezielles Coaching in der Studienambulanz wahrnehmen, um ihr Essverhalten wieder in den Griff zu bekommen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert insgesamt acht IFB-Zentren in Deutschland; das IFB AdipositasErkrankungen erhält rund 24 Mio. € über fünf Jahre. Quelle: DGEM-Newsletter November/Dezember 2012 (04.01.13)

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