Ernährungsumschau
© ErwinWodicka/BilderBox.com
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Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe rückläufig

  • 05.02.2014
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  • Redaktion

285 000 Betriebe bewirtschafteten 2013 in Deutschland eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von knapp 16,7 Mio. Hektar (ha). Damit zeigen die ersten vorläufigen Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung 2013: Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ist gegenüber der Landwirtschaftszählung im Jahr 2010 um etwa 5 % zurückgegangen. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche blieb hingegen annähernd gleich. Daher stieg die durchschnittliche Betriebsgröße von 56 ha auf 59 ha je Betrieb.

Im Rahmen der Agrarstrukturerhebung wurden rund 80 000 landwirtschaftliche Betriebe u. a. zu ihren Produktionsgrundlagen (landwirtschaftlich genutzte Fläche und Viehbestände) und zur Beschäftigtenstruktur befragt.

Trotz sinkender Betriebszahlen in der Landwirtschaft insgesamt nahm die Anzahl der Betriebe mit ökologischem Landbau im Jahr 2013 um 9 % auf 18 000 Betriebe zu. Die Ökobetriebe machten damit einen Anteil von 6 % an allen landwirtschaftlichen Betrieben aus. Auch die ökologisch bewirtschaftete Fläche stieg im Vergleich zu 2010, und zwar um 7 % auf rund 1 Mio. ha.

In der Landwirtschaft dominieren nach wie vor die Familienbetriebe. Diese hatten 2013 einen Anteil von 90 % an allen erfassten Betrieben und bewirtschafteten 65 % der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche. Von den 256 000 Familienbetrieben wurde mit 52 % über die Hälfte im Nebenerwerb geführt.

In knapp 200 000 Betrieben wurden zum Stichtag 1. März 2013 Tiere gehalten. In den Ställen oder Weiden dieser Betriebe standen rund 12,4 Mio. Rinder, 28,7 Mio. Schweine, 1,9 Mio. Schafe sowie 130 000 Ziegen und 177,3 Mio. Stück Geflügel.

Verglichen mit den Ergebnissen aus der Landwirtschaftszählung 2010 ist auch die Zahl der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte gesunken und zwar um 6 % auf insgesamt rund 1 Mio. Endgültige Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung 2013 sind voraussichtlich ab April 2014 verfügbar. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemeldung vom 17.01.2014 (05.02.14)

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