Ernährungsumschau

WHO: „30 Minuten körperliche Betätigung”

  • 05.04.2002
  • News
  • Redaktion

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind jährlich zwei Mio. Todesfälle auf physische Inaktivität zurückzuführen. Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April fordert die WHO daher 30 Minuten körperliche Betätigung täglich. Eine träge Lebensweise verdoppelt das Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen, Diabetes und Übergewicht, zudem muss mit Bluthochdruck, Darmkrebs, Osteoporose sowie Störungen im Fettstoffwechsel gerechnet werden. Ein unsportlicher Lebensstil könnte bald zu den zehn Haupttodes- bzw. Invaliditätsgründen zählen, heißt es weiter.

Körperliche Untätigkeit zählt bereits zur zweitgrößten ernsthaften Gesundheitsbedrohung. Insgesamt bewegen sich rund 60 bis 85 % der Weltbevölkerung zu wenig. Eine halbe Stunde moderates Training täglich (Gehen, Radfahren , Treppensteigen, Betätigung im Haushalt) würde bereits ausreichen, um das Risiko einer Herzerkrankung um die Hälfte zu reduzieren. Durch diese einfachen Aktivitäten werden sowohl das körperliche als auch das geistige Wohlbefinden stimuliert. Zusätzlich zur Umstellung des persönlichen Lebensstils fordert die WHO auch Regierungen zu einer "Gesundheits-Bewegung" auf. Zu den empfohlenen Maßnahmen zählen die Schaffung einer entsprechenden Transportpolitik, um Geh- und Radwege sicherer zu gestalten, die Errichtung von zugänglichen Parks, Spielplätzen und Gemeinschaftszentren sowie die Förderung von Fitness-Programmen in Schulen und Gemeinden. 05.04.02

Das könnte Sie interessieren
Belegtes Brot © Taken / Pixabay
Marktanalyse potenziell kardioprotektiv wirkender Lebensmittel weiter
© MihaPater / iStock / Thinkstock
Die wichtigsten Messen, Tagungen, Kongresse und Seminare weiter
Adipöse Maus. © Georgejason / iStock / Thinkstock
Viel Fett und Kalorien wirken wie eine bakterielle Infektion auf den Körper weiter
Fleisch in Petrischale im Labor. © AlexRaths / iStock / Thinkstock
In-vitro-Fleisch und seine Verbraucherakzeptanz weiter
Kühe im Stall. © Digital Vision. / Photodisc / Thinkstock
Organisationen fordern staatliches Fleischsiegel weiter
Frau im Supermarkt. © gpointstudio / iStock / Thinkstock
Wann sind „frei von“-Lebensmittel sinnvoll? weiter