Ernährungsumschau

Wenn Essen krank macht – Allergien und Unverträglichkeiten

  • 06.08.2009
  • News
  • Redaktion

Egal ob allergische Hypersensitivität oder Malabsorption - Lebensmittel-Unverträglichkeiten zu diagnostizieren ist schwierig, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Die Symptome sind vielfältig und die Betroffenen müssen nach der Diagnose häufig einzelne Lebensmittel meiden und ihre Essgewohnheiten ändern. Viele Betroffene und ihre Familien sind mit diesem Krankheitsbild überfordert und benötigen Hilfestellung und Tipps für den richtigen Umgang im Alltag.

Insbesondere wenn es darum geht, die Familienkost anzupassen, einen Ersatz für die Lieblingsspeise zu finden, die nicht mehr gegessen werden darf oder worauf bei einem Restaurantbesuch zu achten ist. Um Nährstoffdefiziten vorzubeugen und die familiäre Belastung zu senken, ist deshalb eine kompetente Beratung der Betroffenen notwendig.

Die Sektion Niedersachsen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) greift das Thema „Wenn Essen krank macht – Allergien und Unverträglichkeiten” auf dem Niedersächsischen Ernährungsforum mit dem Ziel auf, alltagstaugliche Orientierungshilfen zu geben. Sie informiert über den aktuellen Forschungsstand und gibt Hinweise zu einem problemorientierten Vorgehen in der Praxis. Thematisiert werden u. a. Symptome, Diagnostik und Prävention von Lebensmittelallergien, die Beratung von Patienten in der Klinik und in der ambulanten Praxis.

Die DGE-Sektion Niedersachsen veranstaltet das Ernährungsforum in Kooperation mit der Ärztekammer Niedersachsen. Es findet am 23. September 2009 im Oldenburger Kulturzentrum PFL von 13.30 bis 18.00 Uhr statt und richtet sich an Ärzte, Apotheker, Ernährungsfachkräfte sowie Multiplikatoren aus dem Ernährungs- und Gesundheitsbereich. Die Teilnahmegebühr beträgt 30,00 EUR. Für weitere Auskünfte steht die DGE-Sektion Niedersachsen, Geschäftsstelle Oldenburg, zur Verfügung: Hanna Boklage, Hugo-Zieger Str. 37, 26133 Oldenburg, Tel.: 0441 9490907, Fax: 0441 9490908, E-Mail: h.boklage@t-online.de. Quelle: DGE (06.08.09)

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