Ernährungsumschau
Bild: © eyewave/Fotolia.com
Bild: © eyewave/Fotolia.com

Universität Hohenheim koordiniert EU-Projekt INPROFOOD

  • 10.02.2012
  • News
  • Redaktion

Bild: © eyewave/Fotolia.com

Wo sollen die künftigen Forschungsschwerpunkte im Lebensmittelbereich liegen? INPROFOOD (Towards Inclusive Research Programming for Sustainable Food Innovations), mit Federführung beim Life Science Center der Universität Hohenheim, sieht vor, dass sich Lebensmittelwissenschaftler, Industrie, Verbraucher- und Gesundheitsverbände in 13 europäischen Ländern an einen Tisch setzen und beratschlagen.

Diese Empfehlungen von Experten und Bürgern sollen der EU-Kommission zur Orientierung bei der Konzeption zukünftiger Forschungsprogramme dienen. Gefördert wird das Projekt mit fast 4 Mio. € von der EU. „Forschung allein macht niemanden gesund“, sagt Projekt-Koordinator Klaus HADWIGER. „Es muss in die richtige Richtung gehen, und die Ergebnisse müssen auch bei den Menschen ankommen.“ Wie das zu schaffen ist, sollen die Diskussionsrunden ausloten.

Um auch die Stimmen von Gruppen zu erhalten, die bei der Programmfindung für europäische Forschungsausschreibungen nur selten Gehör finden, werden die Teilnehmer der 39 geplanten Workshops in 13 Ländern per Zufall ausgewählt. Die Auswahl möglichst vieler unterschiedlicher Stimmen sei Voraussetzung für eine nachhaltige Forschungsförderung, so HADWIGER. Wann und wo in den kommenden drei Jahren diese Workshops stattfinden werden, wird derzeit konzipiert. Weitere Informationen unter: www.inprofood.eu. Quelle: Universität Hohenheim, Pressemeldung vom 30.01.2012 (10.02.12)

Das könnte Sie interessieren
© anyaberkut / iStock / Thinkstock
Kennzeichnungspraxis veganer Lebensmittel weiter
© Moussa81 / iStock / Thinkstock
Wirkung von Programmen zur Adipositasprävention unzureichend belegt weiter
© Photodjo / iStock / Thinkstock
Neue Daten zur 12-Monats-Prävalenz ausgewählter chronischer Krankheiten weiter
© julief514 / iStock / Thinkstock
Kompetenzzentrum für nachhaltigen Konsum eröffnet weiter
© olli0815 / iStock / Thinkstock
Verbraucher würden vier bis sechs Cent mehr pro Ei zahlen weiter
© utah778 / iStock / Thinkstock
Gemeinsamer Bundesausschuss nimmt Ernährungstherapie in Heilmittel-Richtlinie auf weiter