Ernährungsumschau

Wissenschaftliches Schreiben ist lernbar

  • 12.07.2004
  • News
  • Redaktion

Schreib- und Vortragskompetenzen sind Schlüsselqualifikationen, ohne die eine Karriere im Wissenschaftsbetrieb nicht denkbar ist. Diese Fähigkeiten wurden an deutschen Hochschulen, im Gegensatz zu den anglo-amerikanischen, bisher selten systematisch vermittelt. Um der wachsenden Bedeutung dieser "skills" auch in der deutschen Hochschullandschaft gerecht zu werden, können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der diesjährigen Sommeruniversität "Schreiben in der Wissenschaft" vom 16. bis 27. August entsprechend fit machen. In den Kursen lernen die Teilnehmenden die Grundlagen von Schreibökonomie, Stil und Aufbau wissenschaftlicher und besonders naturwissenschaftlicher Arbeiten. Neben der Schulung der schriftlichen Darstellung wird ein großes Gewicht auf die mündliche Präsentation der wissenschaftlichen Arbeiten gelegt. Der Kurs "Rhetorik des wissenschaftlichen Vortrags" hilft, sprachliche Hürden abzubauen und den eigenen Standpunkt in einer wissenschaftlichen Diskussion eloquent zu vertreten. Mit Präsentationstechniken wie Power Point, Grundregeln des Designs von Folien, Tafeln, Diagrammen, Pinnwand etc. werden Vorträge und Diskussionen visualisiert.  Die Schwerpunktkurse "English in Scientific Discourse" und "Presenting in English" führen in die wichtigsten Nuancen des akademischen und wissenschaftlichen Englisch ein. Ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lernen in dem Kurs "Babylon: Wie Wissenschaft zur Sprache kommt", die Fallstricke der deutschen Sprache zu vermeiden. Weil es in den Zeiten des Internets unerlässlich ist, sich und die eigene Forschungsarbeit entsprechend online zu repräsentieren, zeigt der Workshop "e-learning" praxistaugliche Lösungsmöglichkeiten zur Darstellung in diesem Medium.  Ort und Zeit: Weiterbildungszentrum, Otto-von-Simson-Str. 13/15, 14195 Berlin-Dahlem
16. bis 27. August 2004 Weitere Informationen: Weiterbildungszentrum, Tel.: 030 838-51425, E-Mail: wimi@zedat.fu-berlin.de  und im Internet: www.fu-berlin.de/wimi (12.07.04

Das könnte Sie interessieren
Gerstenfeld. © GYRO PHOTOGRAPHY/amanaimagesRF / Thinkstock
Gesundheitliches Potenzial von β-Glucan aus Gerste und Hafer weiter
Zwei Weintrinker. © Jupiterimages / Goodshoot / Thinkstock
Deutsches Krebsforschungszentrum veröffentlicht ersten Alkoholatlas weiter
Fast 80 Prozent der Teilnehmer gaben an, Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. © baloon111 / iStock / Thinkstock
Veganer haben breites Ernährungswissen – Risikokommunikation dennoch erforderlich weiter
Die individuelle Ernährung kann ein entscheidender Faktor für das Depressionsrisiko sein. © Marjan_Apostolovic / iStock / Thinkstock
Neuer Risikoindex für Depressionen entwickelt weiter
Sportsachen und Lebensmittel. © ProPHN
Beeinflussen wir die Ernährung oder die Ernährung uns? weiter
Als „Superfood“ feiert Ingwer aktuell ein Comeback. © Wavebreakmedia Ltd / Wavebreak Media / Thinkstock
Ernährungstrends, Heilmittel-Richtlinie und Ingwer weiter