Ernährungsumschau

BfR empfiehlt Höchstmengen für Bor und Fluorid

  • 18.05.2006
  • News
  • Redaktion

Natürliche Mineralwässer enthalten Mineralstoffe in unterschiedlicher Konzentration. Aktuell werden auf europäischer Ebene bestehende Höchstmengen überprüft und Höchstgehalte für weitere Substanzen vorgeschlagen. So gibt es beispielsweise für Bor bislang noch keine Höchstmenge, für Fluorid liegt diese bei 5 mg pro Liter. Diese Menge hält das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) für zu hoch, da sie bei längerfristiger täglicher Aufnahme ein Gesundheitsrisiko insbesondere für Kinder und Jugendliche darstellen kann.

Daher empfiehlt das BfR in einer Stellungnahme, die Höchstmengen an den internationalen und nationalen Trinkwasserregelungen zu orientieren. Der Höchstgehalt für Bor würde danach bei 0,5 bis 1 mg pro Liter liegen, der für Fluorid würde auf 1 bis 1,5 mg gesenkt. Bei natürlichen Mineralwässern, die „für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet“ sind, sollten die Bor- und Fluoridwerte sogar deutlich unter diesen Höchstmengen liegen, so die Forderung des BfRs. (18.05.06)

Das könnte Sie interessieren
Arzt mit Kind und Mutter. © shironosov / iStock / Thinkstock
Gründung der „Allianz für Gesundheitskompetenz“ weiter
Frau am PC. © fizkes / iStock / Thinkstock
Verhaltenstherapie via Internet wirksam weiter
Porträt von Hanni Rützler. © Nicole Heiling
Gemüse im Mittelpunkt des Genusses weiter
Freunde essen gemeinsam zu Abend. © Ridofranz / iStock / Thinkstock
Den Ernährungsalltag verstehen weiter
Eierchargen. © Tevarak / iStock / Thinkstock
Verunreinigungen von Eiern mit Fipronil weiter
Lupinenfeld. © Foto Fraunhofer IVV
Fraunhofer Institut entwickelt Erfrischungsgetränk aus Lupinen weiter