Landwirte melden Flächen für gentechnisch veränderten MON810-Mais an

  • 19.02.2010
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  • Redaktion

Mehrere Landwirte vor allem aus Unterfranken (Bayern), Brandenburg und Sachsen haben etwa 50 Standorte mit einer Fläche von gut 800 Hektar für den Anbau von MON810-Mais angemeldet. Dabei ist derzeit ein Ende des von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) im April 2009 verhängten Anbauverbots für MON810-Mais nicht in Sicht.

Eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Braunschweig über die Klage des Herstellers Monsanto verzögert sich. Die neue Bundesregierung hatte sich darauf verständigt, bis zu einer gerichtlichen Klärung das Verbot beizubehalten.

Offenbar wollen sich die Landwirte aber die Möglichkeit zum Anbau der gentechnisch veränderten Maissorte offen halten, sollte sie doch noch erlaubt werden. Spätestens drei Monate vor der Aussaat müssen alle Flächen, auf denen der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen vorgesehen ist, beim Standortregister des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gemeldet werden. Dort werden die Meldungen derzeit „unter Vorbehalt" entgegen genommen. Die Landwirte, die MON810 nutzen wollen, haben ihre Betriebe überwiegend in Regionen, in denen 2009 ein ungewöhnlich starker Maiszünslerbefall deutliche Ertragsverluste und Einkommenseinbußen verursachte. Quelle: transgen (19.02.10)

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