Lesetipp Heft 2/2026: Wenn Gene den Hunger bestimmen
- 25.02.2026
- News
- Redaktion
Monogene Adipositas ist eine seltene, genetisch bedingte Form der Adipositas, bei der Mutationen zentraler Gene des Melanocortin-Signalwegs (z. B. LEPR, POMC, MC4R) zu einem Verlust des Sättigungsgefühls und zu ausgeprägter Hyperphagie führen. Umweltfaktoren spielen bei der monogenen Adipositas eine untergeordnete Rolle, sodass herkömmliche Ernährungs- und Lebensstilinterventionen meist wirkungslos bleiben.
Der Artikel beschreibt anhand zweier Fallbeispiele eindrücklich die lebenslange Belastung durch unstillbaren Hunger und die starke Fixierung auf energiereiche Lebensmittel. Mit der Einführung des MC4R-Agonisten Setmelanotid steht erstmals eine gezielte Therapie zur Verfügung, die das Sättigungsgefühl fördern und Gewicht, Essverhalten sowie Lebensqualität deutlich verbessern kann. Für eine erfolgreiche Versorgung sind eine frühe genetische Diagnostik, interdisziplinäre Betreuung und eine empathische, wertfreie Begleitung durch Ernährungsfachkräfte entscheidend.
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